Karl Bröger zum Text (Totentanz)

*10.März 1886 in Nürnberg, +4.Mai 1944 in Erlangen

Stationen u.a.: Sohn eines Schuhmachers. Kaufmannslehre. Arbeitet als Bauarbeiter. Redaktionsmitarbeiter verschiedener sozialdemokratischer Zeitungen. 1921-29-Dozent für Literatur an der Volkshochschule Nürnberg. Kommt 1933 als Nürnberger SPD-Stadtrat ins Konzentrationslager Dachau. Vater des Kinderbuchautors Achim Bröger. Wird nach seinem Tod irrtümlich von den Nazis vereinnahmt Arbeiterdichter.

Arbeitsgebiete: Lyrik, Prosa

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): -
- Mitglied im Bund proletarisch-revolutionärer Schriftsteller (BPRS) und Mitglied im Autorenkreis "Werkleute auf Haus Nyland".

Veröffentlichungen (Auswahl): Der Held im Schatten, Roman. Gedichte (1912). Die singende Stadt, Lyrik (1914). Aus meiner Kriegszeit, Gedichte (1915). Soldaten der Erde, Neue Kriegsgedichte (1918). Flamme, Gedichte und dramatische Szenen (1920). Tod an der Wolga, Gedichte (1923). Jakob auf der Himmelsleiter, Erzählung (1925). Bunker, Erzählung (1929). Guldenschuh, Roman (1934). Nürnberg, Roman einer Stadt (1935). Volk, ich leb aus dir, Gedichte (1936).

Sekundärliteratur (Auswahl): -

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