Josef RedingJosef Reding Hintergrund-Information: Zum 80.Geburtstag von Josef Reding

*20.März 1929 in Castrop-Rauxel, lebt und arbeitet in Dortmund/Nordrhein-Westfalen

Stationen u.a.: Sohn eines Filmvorführers. Kriegsgefangenschaft. Betonarbeiter. Studium Germanistik, Anglistik, Psychologie, Kunstgeschichte in Münster. Filmexpeditionen nach Indien, Pakistan, Ceylon, Äthiopien, Mexiko, Brasilien. 1959 Gastdozent an der Xavier-Universität New Orleans. Mitbegründer der "Gruppe 61" in Dortmund. 1965 Heirat. Lebt seit 1965 in Dortmund. 1971-78 Erster Vorsitzender des NRW-VS.1980 Reise nach Weimar/DDR. Älterer Bruder des Schriftstellers und Malers Paul Reding.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Jugendbuch, Erzählung, Roman, Drehbuch, Hörspiel

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Literatur-Förderpreis NRW (1958). Villa-Masimo-Stipendium, Rom (1961). Annette von Droste-Hülshoff-Preis (1969). KOGGE-Literaturpreis der Stadt Minden (1969). Kurzgeschichten-Preis, Arnsberg (1977+1981). Eiserner Reinoldus, Dortmund (1986). Ehrenring der Stadt Dortmund (1987). Eine Gemeinschafts-Hauptschule in Holzwickede erhält seinen Namen (1988). Bürger des Ruhrgebiets (1989). Literaturpreis Ruhrgebiet (1989). Preis für Leseförderung, Lünen (1991). Comenius-Preis, Gelsenkirchen (2001). Ehrenpreis der C. A. Comenius-Stiftung, Essen (2009).
- Mitglied in der "Gruppe 61", im VS und im P.E.N.-Zentrum der BRDeutschland und Mitglied der Europäischen Autorenverzeichnis "DIE KOGGE".

Veröffentlichungen (Auswahl): Silberspeer und Roter Reiher, Jugendroman (1952, Paulus). Nennt mich nicht Nigger, Erzählungen (1957, Paulus). Friedland, Chronik (1959, Herder). Der Tod auf der Strasse, Hörspiel (1960, Herder). Gutentagtexte, Gedichte (1974, Engelbert). Ach-und-Krach-Texte, Gedichte (1976, Engelbert). Schonzeit für Pappkameraden, Kurzprosa (1977, Bitter). Nennt sie beim Namen, Asphaltgebete (1982/1999). Menschen im Müll, Tagebuch (1983). Jenseits des Meßbaren (1984). Junge Bäume bluten weiß  (1984). Papierschiffe gegen den Strom (1984). Vater macht den Flattermann (1984). Und die Taube jagt den Greif (1985). Bei Gott kann man nicht petzen (1999).

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