Paul Schallück, Foto: http://www.laurentianum.de (hf0111)Paul Schallück

*17.Juni 1922 in Warendorf, +29.Februar 1976 in Köln/NordrheinWestfalen

Stationen u.a.: Stammt aus einer deutsch-russischen Familie. Wird im 1. Weltkrieg schwer verwundet. Studium Germanistik, Geschichte, Philosophie, Theaterwissenschaften in Münster und Köln. 1949-52 Theaterkritiker. Mitbegründer der deutsch-jüdischen Bibliothek "Germania Judaica".

Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Roman, Hörspiel, Fernsehspiel, Essay, Satire, Bühnenstück, Übersetzung

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Preis der Zuckmayer-Stiftung (1953). Annette von Droste-Hülshoff-Preis (1955). Literaturpreis der Stadt Hagen (1962, gemeinsam mit Ernst Meister). Nelly Sachs-Preis, Dortmund (1973).
- Mitglied der "Gruppe 47", des P.E.N.-Clubs, des VS und der Akademie für Sprache und Dichtung.

Veröffentlichungen (Auswahl): Wenn man aufhören könnte zu lügen, Roman (1951, Middelhauve). Ankunft null Uhr zwölf, Roman (1953, S. Fischer). Die unsichtbare Pforte, Roman (1954, S. Fischer/1957, Büchergilde Gutenberg). Weiße Fahnen im April, Erz. (1954, Aschendorff). Q 3 und die hohe Straße, Gedichte (1956, Eremiten-Presse, zusammen mit Jens Baggesen). Engelbert Reineke, Roman (1959, S. Fischer/1962, Rütten&Loening). Zum Beispiel, Essays (1962, Europäische Verlagsanstalt). Die Träume des Herrn Jules Verne, Fernsehspiel (1964, WDR). Hohe festliche Versammlung, Imaginäre Festrede (1966, Eremiten-Presse). Lakrizza und andere Erzählungen (1966, Signal Verlag). Don Quichote in Köln, Roman (1967, S. Fischer). Rund um den Ochsenkopf, Fernsehspiel (1968). Der Mann aus Casablanca, Fernsehspiel (1969). Beim Metzger, Fernsehspiel (1970, Radio Bremen). Karlsbader Ponys, Fernsehspiel (1970). Unter Ausschluß der Öffentlichkeit, Fernsehspiel (1971). Die Diagnose, Fernsehspiel (1973). Dein Bier und mein Bier, Monolog und Briefe (1976, Literarischer Verlag Braun).

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