Bernard von Brentano
(Bernard Brentano di Tremezzo)

*15.Oktober 1901 in Offenbach am Main, +29.Dezember 1964 in Wiesbaden/Hessen

Stationen u.a.: Sohn eines Justizministers. Studium der Philosophie in Freiburg i. Br., München, Frankfurt und Berlin. 1925-30 arbeitet er in Berlin beim Feuilleton der Frankfurter Zeitung. 1933 emigriert er in die Schweiz und lebt in Küsnacht bei Zürich. 1949 Rückkehr nach Deutschland.

Arbeitsgebiete: Lyrik, Essay, Prosa, Drama

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): -
- Mitglied im Bund proletarisch-revolutionärer Schriftsteller.

Veröffentlichungen (Auswahl): Über den Ernst des Lebens, Essay (1929). Kapitalismus und schöne Literatur (1930). Der Beginn der Barberei in Deutschland (1932). Berliner Novellen (1934). Theodor Chindler (1936, Verlag Oprecht). Prozess ohne Richter (1937). Die ewigen Gefühle (1939). Une Famille Allemande (1939). Phädra, Drama (1939). Tagebuch mit Büchern (1943). August Wilhelm Schlegel (1944). Goethe und Marianne von Willemer (1945). Franziska Scheler (1945). Martha und Maria (1946). Streifzüge (1947). Die Schwestern Usedom (1948). Sophie Charlotte und Danckelmann (1949). Du Land der Liebe (1952). Die geistige Situation der Kunst in der Gesellschaft (1955). Das Menschenbild in der modernen Literatur (1958). Erzählungen (1965). Die drei Prälaten, Essays  (1974, Limes, mit einem Nachwort von Konrad Feilchenfeldt).

Sekundärliteratur (Auswahl): Bernard von Brentano. Ein deutscher Schriftsteller ohne Deutschland, Tendenzen des Romans zwischen Weimarer Republik und Exil (1984, Peter Lang Verlag, von Ulrike Hessler).

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