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Die LYRIKwelt - News

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  • Saša Stanišic, 2006, Foto: Ekko von SchwichowUlrike Almut Sandig, Foto: Hans Weingartz, http://www.Hans-Weingartz.deAnna Kim, 2004, ©Foto: Marko LipusSeit 1953 vergibt der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e. V. Literaturpreise an Nachwuchsautoren. Der Wettbewerb um die diesjährige Auszeichnung berücksichtigt alle Formen von Text und Sprache, um damit das Phänomen fließender Gattungsgrenzen abzubilden. Aus den zahlreichen Vorschlägen der rund 450 Kulturkreis-Mitglieder wurden elf Autoren für die Shortlist des diesjährigen Literaturpreises ausgewählt. Die Finalisten spiegeln mit ihrem Schaffen die gesamte Bandbreite zeitgenössischer literarischer Literaturformate wider.
    Bas Böttcher, Anna Kim (Foto links),  Björn Kuhligk, Dalibor Marković, Thomas Melle, Ulrike Almut Sandig (Foto Mitte), Fridolin Schley, Saša Stanišić (Foto rechts), Benjamin von Stuckrad-Barre, Julia Zange, Juli Zeh.
    Am 16. Mai 2017 tagt das Auswahlgremium des Kulturkreises in Leverkusen und wählt den diesjährigen Gewinner des Preises. Die Autoren werden für ihr Gesamtwerk ausgezeichnet. Vertreter vieler Unternehmen, darunter die BMW Group, die Datev eG, die KPMG AG, die Bayer AG, die innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft gGmbH, die BASF SE und die Commerzbank AG, sind neben persönlichen Kulturkreis-Mitgliedern und Fachberatern Teil der Jury. (17/03/2017)
     
  • Für die erweiterte Neuübersetzung der "Stilübungen" von Raymond Queneau erhalten die Übersetzer Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel den Straelener Übersetzerpreis. Die Auszeichnung ist mit Euro 25.000 dotiert. (14/03/2017)
     
  • Der neue Literarische Rundbrief "Am Zeitstrand" von Hans J. Eisel ist da! In seinem Vortwort zitiert er Adorno mit seinem Satz: ""Es gibt kein Glück im Unglück." und meint das dieser irrt." Des weiteren stellt er Karl-Friedrich Hackers postkapitalistische Reminizenzen "Am Rand entlang" vor - und Barbara Hering steuert "Kindheitserinnerungen" bei. Thomas Stemmer ist mit Waldgedichten vertreten und es wird festgestellt, "das Reinhild Paarmann Kult ist". Und Horst Nägele ist mit seinem Gedicht "populist" vertreten. Zu beziehen ist der "Zeitstrand" No. 28 für 3,-- Euro direkt bei hans-eisel@posteo.de. (09/03/2017)
     
  • Philipp Blom, 2011, Foto: Ekko von SchwichowDer Börsenverein des Deutschen Buchhandels beruft den Schriftsteller und Historiker Philipp Blom (Foto) in den Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels. Er folgt auf den Historiker Karl Schlögel, der nach sechs Jahren als Stiftungsratsmitglied ausscheidet. Zudem wird Stefan Könemann als einer der drei Vertreter aus dem Vorstand des Börsenvereins die Nachfolge von Thomas Wrensch antreten.
    Der Stiftungsrat hat die Aufgabe, den Friedenspreisträger oder die Friedenspreisträgerin des jeweiligen Jahres zu benennen. Zu seinen Mitgliedern gehören neben Philipp Blom und Stefan Könemann: Stephan Detjen (Deutschlandfunk, Berlin), Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel (Theologe, Tübingen), Felicitas von Lovenberg (Piper Verlag, München), Prof. Dr. Ethel Matala de Mazza (Humboldt-Universität, Berlin), Janne Teller (Schriftstellerin, New York), Matthias Ulmer (Vorstandsmitglied des Börsenvereins, Stuttgart) sowie Heinrich Riethmüller (Tübingen), der als Vorsteher des Börsenvereins zugleich Vorsitzender des Stiftungsrates ist.
    Im Frühjahr beginnt der Stiftungsrat mit seinen Beratungen zur Vergabe des Friedenspreises 2017. Voraussichtlich am 13. Juni wird der neue Friedenspreisträger oder die neue Friedenspreisträgerin bekannt gegeben. Die Verleihung des Friedenspreises findet zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse am Sonntagvormittag, 15. Oktober, in der Frankfurter Paulskirche statt. (06/03/2017)
     
  • Saša Stanišic, 2006, Foto: Ekko von SchwichowDen "Schubart-Literaturpreis für freiheitliches und aufklärerisches Denken" für das Jahr 2017 vergibt die Stadt Aalen an den bosnischen Schriftsteller Saša Stanišic (Foto) für seinen Roman "Fallensteller". Der Preis wurde 1955 zu Ehren Christian Friedrich Daniel Schubarts gestiftet. Er gehört zu den ältesten Literaturpreisen des Landes Baden-Württemberg. Die Auszeichnung wird seit 1956 derzeit alle zwei Jahre an deutschsprachige Autoren verliehen, deren literarische oder journalistische Leistung „in der Tradition des freiheitlichen und aufklärerischen Denkens … des Dichters, Komponisten und ersten deutschen Journalisten Christian Friedrich Daniel Schubart“ steht. Sie ist mit 15.000 Euro dotiert. Seit 2011 wird auch ein Schubart-Literaturförderpreis vergeben, der mit 5.000 Euro dotiert ist. Zu den bisherigen Preisträgern gehören u.a. Uwe Timm, Alice Schwarzer und Peter Härtling. (25/02/2017)
     
  • Alfred Kerr, Foto:S. Fischer Archiv (0905, hf)Der Journalist und Literaturkritiker Andreas Breitenstein wird im Jahr 2017 mit dem Alfred-Kerr-Preis für literarische Kritik ausgezeichnet. Die Jury lobt das Fachwissen und die Breite des Wissens, mit dem der Preisträger nationale Literaturen des gesamten ost- und mitteleuropäischen Landes vermittelt. Haltung und Standards zeichneten vor allem seine Arbeit aus. Die Begründung lautet: "Man kann sich auf sein genaues Urteil verlassen, denn er liest und richtet sich immer vor einem breiten Horizont, um die Bücher philosophisch, historisch und politisch zu klassifizieren und über sie hinauszugehen. Das hat auch eine politische Bedeutung im Europa unserer Zeit . "
    Der Alfred-Kerr-Preis, der vom Fachmagazin Börsenblatt ausgestattet ist, ist mit 5.000 Euro dotiert und wird am Donnerstag, 23. März 2017 an der Leipziger Buchmesse öffentlich präsentiert. Die Laudatio in Breitenstein wird vom österreichischen Schriftsteller Norbert Gstrein gehalten, der auch mit dem Alfred-Döblin-Preis und dem Uwe-Johnson-Preis ausgezeichnet wurde. Die Adresse wird von Heinrich Riethmüller, Leiter des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, gegeben.
    Andreas Breitenstein ist 1961 geboren, studierte deutsche Philologie, Philosophie und Kunstgeschichte in Zürich. Nach dem Studium und Studium in den USA arbeitete er als freier Literaturkritiker für die "Zürichsee-Zeitung", den "Tages-Anzeiger" und die "Neue Zürcher Zeitung" (NZZ). Ab 1992 war er als Mitglied des NZZ feuilleton editorial für die Literatur und Kulturen Österreichs, Osteuropas, Skandinaviens, Rußlands, Lateinamerikas und Asiens verantwortlich. Sein Schwerpunkt liegt auf Autoren aus den österreichischen, skandinavischen und osteuropäischen Ländern. Seit 2016 ist Breitenstein in der Abteilung "Opinion and Debate" des NZZ tätig, aber die Kultur bleibt redaktionell und als Kritiker verbunden. (23/02/2017)
     
  • Dieter Zwicky, 2007, ©Foto: Marko LipusDie Schweizer Literaturpreise werden am 16.Februar 2017 in Bern verliehen und zeichnen literarische Werke aus, die das vorige Jahr geprägt haben. Neben der Anerkennung für ihre Werke werden die prämierten Autorinnen und Autoren je 25.000.- Franken erhalten. Ausserdem werden im Frühjahr Lesungen in der ganzen Schweiz für sie organisiert. Zu den Preisträgern des Jahres 2017 gehören: Laurence Boissier, Ernst Burren, Annette Hug, Michel Layaz, Jens Nielsen, Philippe Rahmy und Dieter Zwicky (Foto). (16/02/2017)
     
  • Küchenkunst und Wortgenuss; Literarisch-kulinarisches Festival „WortMenue“ am Bodensee feiert zehntes Jubiläum mit prominenten Autoren
      Als 1999 der Lesungsorganisator Peter Reifsteck der Stadt Überlingen die Idee eines literarisch-kulinarischen Festivals schmackhaft machte, war dies noch ein Experiment mit ungewissem Ausgang. Inzwischen ist das „WortMenue“ längst zu einem kulturellen Markenzeichen der Bodenseeregion geworden, mehr als 200 Schriftsteller waren bislang hier zu Gast. Zugegeben: Literarisch-kulinarischen Lesungen begegnet man derzeit landauf landab. Doch mit seiner Programmvielfalt und Autorenqualität steht das „WortMenue“ auch heute noch nach wie vor bundesweit einmalig da. In diesem Frühjahr feiert das Festival sein zehntes Jubiläum. Vom 4. bis 18. Mai werden wieder gut zwei Dutzend Autorinnen und Autoren ihre Romane und kulturgeschichtlichen Beiträge rund um das Thema „Essen und Trinken“ in ausgewählten Restaurants und Landgasthöfen der Bodenseestadt vorstellen. Mal kulinarisch präzise und kenntnisreich, mal abgründig und ironisch augenzwinkernd - auf jeden Fall stets begleitet von passenden Speisen und Getränken. Veranstalter ist die Stadt Überlingen, die Schirmherrschaft hat die Gastronomische Akademie Deutschlands (GAD) inne, die alljährlich auf der Frankfurter Buchmesse die besten kulinarischen Bücher auszeichnet.
      Logo Wortmenü2017Literarisch „aufgetischt“ wird von Autorinnen wie Silke Scheuermann, Karin Kalisa, Isabel Bogdan, Brigitte Glaser und der Orientalistin Claudia Ott. Mit dem „großen Endreimer“ Christian Maintz ist ein herausragender Vertreter der humoristischen Dichtkunst in der Tradition von Robert Gernhardt beim Festival zu Gast. Reinhold Joppich begibt sich mit den Musikern Luca und Mario Di Leo auf einen literarischen Streifzug durch Italiens Küchen, Starkoch Vincent Klink erzählt in „Ein Bauch spaziert durch Paris“, weshalb es ihn immer wieder in die Welthauptstadt des guten Essens zieht. New York, St. Moritz, der Bodensee und das Allgäu sind die Schauplätze des Koch- und Künstlerromans „Der große Glander“ von Stevan Paul. Überschaubarer ist da der Kosmos von Stephanie Quitterer, die es geschafft hat, sich mit selbstgebackenem Kuchen bei 200 ihrer Berliner Nachbarn zum Kaffeekränzchen einzuladen. Dass gerade in Krimis gern und reichlich gegessen wird, beweisen die Autoren Martin Walker, Mario Giordano und Alfred Komarek mit ihren Ermittlern Bruno, Tante Poldi und Gendamerieinspektor Polt im Périgord, in Sizilien und im österreichischen Weinviertel. Der Schweizer Urs Schaub führt in ein nobles Mädcheninternat am scheinbar idyllischen See im Berner Oberland. Und Tom Hillenbrand präsentiert mit „Der Kaffeedieb“ nicht nur einen spannenden Wirtschaftkrimi, sondern auch einen lebensprallen Historienroman.
      Einen eigenen Schwerpunkt bilden wieder kulturgeschichtliche Veranstaltungen: So beleuchtet der Ethnologe Gunther Hirschfelder mit „Bier - Von der Steinzeit bis heute“ erstmals die globale Kulturgeschichte des Gerstentranks, der Islamwissenschaftler Peter Heine spürt 1500 Jahren Ess- und Trinkkultur im Orient nach und Christoph Ribbat („Im Restaurant“) präsentiert nicht nur eine kosmopolitische Geschichte der Gastronomie, sondern auch ein temporeiches Erzählexperiment zwischen Kulturwissenschaft und DokuRoman. In spannenden Reportagen vermittelt der Überlinger Autor Erich Schütz die ganze Vielfalt kulinarischer Spezialitäten der Bodenseeregion und stellt dabei nicht nur die Produkte, sondern auch die Menschen dahinter vor. Für mehr Gelassenheit beim Essen plädieren die Foodtrendexpertin Hanni Rützler und der Kulturwissenschaftler Wolfgang Reiter und bieten Orientierung im Dschungel der Ernährungsideologien.
      Info: Kur- und Touristik Überlingen, Landungsplatz 3, 88662 Überlingen, T. 07551/9471522, eMail: info@ueberlingen-bodensee.de, Online-Ticketverkauf ab Samstagmorgen, 1. April 2017: www.wortmenue.ueberlingen.de (11/02/2017)
     
  • Said, 2006, Foto: Ekko von SchwichowAlfred Müller-Felsenburg, 1999Im Rahmen des Projektes "literaturland westfalen" und in Kooperation mit dem Westfälischen Literaturbüro Unna wird der undotierte "Alfred Müller-Felsenburg-Preis für aufrechte Literatur" verliehen. Die Auszeichnung , dessen Namensgeber der 2007 verstorbene Hagener Alfred Müller-Felsenburg (Foto rechts) ist, wird seit 1988 jährlich vergeben. Wie der Vorsitzende der Jury, Thorsten Trelenberg, jetzt bekanntgab, erhält der deutsch-iranische Lyriker SAID (Foto links) die Auszeichnung für das Jahr 2017. Die öffentliche Preisverleihung findet am Sonntag, 10.September 2017 um 12 Uhr im Rahmen des Literaturfestivals "hier!" im Nikolaihaus in D-Unna/Westf. statt. (02/02/2017)
     
  • Geichte von A.J.Weigoni, 2014Die gesamten Gedichte von A.J. Weigoni gibt es jetzt in einem Schuber. "Wiederbeatmung-Rekonstruktionen" (verdichtet zwischen 1985-1995), "Parlandos-Langgedicht&Zyklen" (verdichtet zwischen 1987-1995), "Letternmusik-Remix, ein lyrisches Polydram in fünf Akten" (verdichtet zwischen 1985-1995), "Dichterloh-Kompositum in vier Akten" (verdichtet zwischen 1995-2005) und "Schmauchspuren-eine Todeslitanei" (verdichtet zwischen 2005-2015): Diese fünf Bände und das Hörbuch "Gedichte" sind jetzt in einer limitierten und handsignierten Ausgabe von 100 Exemplaren in der Edition Das Labor, Mülheim zum Subskriptionspreis von 144,-- Euro erschienen und über Matthias-Hagedorn@gmx.de erhältlich. (01/02/2017)
     
  • Guntram Vesper, 2016, Foto: Ekko von SchwichowDer Schriftsteller Guntram Vesper (Foto) wird mit dem ersten Erich Loest-Preis ausgezeichnet. Damit werde sein Roman "Frohburg" gewürdigt, teilte die Medienstiftung der Sparkasse Leipzig am Dienstag mit. Für das mehr als 1.000-seitige Werk hatte er 2016 bereits den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Belletristik erhalten. "Auf seiner tausendseitigen Zeitreise verbindet Guntram Vesper den Mikrokosmos seiner Familie mit den großen historischen Ereignissen, das kleine Frohburg mit den Schauplätzen gesellschaftlicher und politischer Veränderungen", hieß es in der Begründung der Loest-Preis-Jury. Anhand einzelner Schicksale zur Nazi-Zeit oder in der DDR entlarve er die Verlogenheit diktatorischer Regime. Der Erich-Loest-Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und erinnert an den 2013 verstorbenen Leipziger Schriftsteller Erich Loest. Die Auszeichnung soll alle zwei Jahre vergeben werden. (25/01/2017)
     
  • Im sächsischen Kamenz erhielt am Sonntag, 22.1.2017 der in Darmstadt lebende Dichter Kurt Drawert den Lessing-Preis des Freistaates Sachsen. Die Auszeichnung ist mit 13.000 Euro dotiert. (23/01/2017)
     
  • Die Lyrikerin und Literaturübersetzerin Orsolya Kalász erhält den mit 10.000 Euro dotierten Peter Huchel-Preis für deutschsprachige Lyrik. Die Jury würdigte ihren Band "Das Eine" als herausragende Neuerscheinung des Jahres 2016, wie der SWR mitteilte. Er vergibt die Auszeichnung gemeinsam mit dem Land Baden-Württemberg. "Bei Orsolya Kalasz kommt das Staunen, das am Anfang aller Poesie steht, zu seinem Recht: In einer offenen, fragenden, dem Fremden sich aussetzenden Poetik tastet sich ihr Band 'Das Eine' durch das Labyrinth des Erkennens, Benennens und Verwandelns von Welt", begründete die Jury in Freiburg ihre Wahl. "Ihre Verse halten Zwiesprache mit dem Anderen im Resonanzraum einer vielstimmigen Dichtung und wollen in all ihrem Geheimnis wieder und wieder gelesen werden." Der seit 1983 vergebene Preis erinnert an den Lyriker Peter Huchel. Zu den bisherigen Preisträgern gehören u.a. Ernst Jandl, Durs Grünbein, Thomas Kling, Friederike Mayröcker und Barbara Köhler. (22/01/2017)

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