(Hier finden Sie LiteraturWettbewerbe, Ausschreibungen und Stipendien in Auswahl. Nach Möglichkeit sortiert nach dem Einsendeschluss!
Wir übernehmen keine Gewähr. Ältere Wettbewerbe finden Sie im NEWSarchiv.)


Ihre Ausschreibungen und Wettbewerbs-Informationen schicken Sie uns bitte als e-mail.


***

Tulpen, Grachten, Pindakaas
Wer an Holland denkt, denkt an Vla, Hagelslag und Tulpen. Aber auch an Grachten, Fietsen und das Meer.
Der Verlag Tausendundeine Geschichte sucht Krimigeschichten und andere vermischte Kurzgeschichten, die in den Niederlanden spielen und natürlich das für uns „typisch Holländische“ einfangen. Ob nun im Pannekoeken-Restaurant vor den Augen der Gäste ein Mord passiert, ob es das erste Liebesabenteuer von Mieke und Maarten im Freizeitpark Efteling wird (Erotik willkommen), ob Rudi Carrell am Strand von Schiermonnikoog reinkarniert oder Frau Antje auf dem Kaasmarkt in Alkmaar ein Missgeschick passiert – gesucht werden aus allen Genres (vorrangig Krimi) Kurzgeschichten, die das Herz des hollandliebenden Lesers höher schlagen lassen. Umfang: 7.000 bis maximal 20.000 Zeichen.
Deadline ist der 31. Dezember 2017! Bitte schickt die Geschichte per Mail an mich: bockamp@gmx.de (06/11/2016-31/12/2017)

***

Ausschreibung 2017 | foto-lyrische Anthologie zum Thema Stadt
DIE STADT. DAS BILD. DER TEXT. SPUREN LEGEN. ABSEITS DER ABSÄTZE. SÄTZE UND STRASSEN ENTLANG. FLUCHTWEGE. FLUCHTPUNKTE. BILDERFLUCHTEN. BESPRECHEN. ABSPRECHEN. ZUSPRECHEN. DEM ANDEREN HINTERHER. UND VORAUS.
Gefragt sind Gemeinschaftsarbeiten zweier Autor/innen bzw. Fotograf/innen, die sich mit lyrischen Texten und Fotos dialogisch begegnen und dabei den urbanen Raum thematisieren wollen. Unserem Verlagskonzept entsprechend sollen alle Beteiligten sowohl Fotos als auch Texte in die Gemeinschaftsarbeit einbringen. Explizit nicht gefragt sind Kooperationen zwischen Autor/innen und Fotograf/innen, bei denen der/die Fotograf/in ausschließlich für die Fotos bzw. der/die Autor/in nur für die Texte zuständig ist. Es geht also auch darum, sich im jeweils fremden Metier zu versuchen.
POING basiert konzeptionell auf der Gemeinschaftsarbeit REPLAY [1] von T.G. Vömel und Christian Vater, die als Anregung herangezogen werden kann. Andere Varianten und Spielarten im foto-lyrischen Dialog sind selbstverständlich ebenfalls gerne gesehen.
Abgabedatum: 08. Oktober 2017
Format: Es werden nur digital eingesandte Arbeiten berücksichtigt. Die Texte sollten als Textdatei, die Fotos als jpeg-Datei in hoher Auflösung über einen Filehosting-Dienst wie z.B. wetransfer® oder dropbox® an folgende E-Mail-Adresse gesendet werden: info@vauvau-verlag.de Zusätzlich zu den Arbeiten benötigen wir ein kurzes Exposé, in dem die interaktive Arbeitsweise der Beteiligten erklärt und die gewünschte Abfolge von Text und Foto dargestellt wird.
Umfang: Der Umfang der eingesandten Arbeiten ist prinzipiell frei. Die Mindestanzahl der Texte beträgt jedoch drei pro Autor/in. Bei sehr umfangreichen Einsendungen behalten wir uns das Recht vor, nur Auszüge in die Anthologie zu übernehmen.
Veröffentlichung: Alle Teilnehmer/innen, deren Arbeiten ausgewählt werden, erhalten von uns eine Benachrichtigung und bekommen ein kostenloses Autorenexemplar. Für zusätzliche Exemplare erhalten sie einen Autorenrabatt von 35 Prozent. Geplant ist, die Anthologie im Frühjahr 2018 im vauvau-verlag für interaktive lyrik zu veröffentlichen.
Bitte beachten: Wer an dem Projekt teilnimmt, erklärt sich damit einverstanden, dass sein/ihr Beitrag in dem Buch und in Verbindung damit gegebenenfalls auch auszugsweise auf der Verlagshomepage veröffentlicht wird. Fotos und Texte müssen von den Beteiligten selbst stammen und dürfen keine Rechte Dritter verletzen. Der Beitrag darf noch nicht andernorts erschienen und/oder online veröffentlicht sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
vauvau-verlag für interaktive lyrik, berlin www.vauvau-verlag.de Nachfragen gerne unter info@vauvau-verlag.de (02/023/2017-08/10/2017)

***

Ulrich-Grasnick-Lyrik-Preis
Der Berliner Dichter Ulrich Grasnick, Leiter des Köpenicker Lyrikseminar/Lesebühne der Kulturen mit Sitz im Kulturzentrum Adlershof Alte Schule lobt für 2017 erstmals einen Lyrikpreis aus, der von ihm gestiftet wird. Ulrich-Grasnick-Lyrik-Preis wird jährlich an zwei Autorinnen/Autoren für ein Gedicht mit hohem künstlerischem Anspruch vergeben.
Die eingereichten Gedichte werden bewertet nach:
•           dichterischer Eigenständigkeit und Einfallsreichtum,
•           sprachlichen Ausdruck / Bildhaftigkeit der Sprache.
Die Preisträger erhalten eine Urkunde und die Vergabeentscheidung. Die Auszeichnung ist mit einem antiquarisch seltenen Buch ausgestaltet. Die beiden Preisträgergedichte werden unentgeltlich in einer Anthologie des Köpenicker Lyrikseminar/Lesebühne der Kulturen veröffentlicht und die prämierten Autoren erhalten die Möglichkeit einer öffentlichen Lesung in Treptow-Köpenick. Die Ausschreibung richtet sich an Autorinnen und Autoren ab dem 16. Lebensjahr. Es können jeweils bis zu drei selbstverfasste, unveröffentlichte Gedichte in deutscher Sprache eingereicht werden. Bewerbungen sind bis zum 30. Juni 2017 per Brief unter dem Stichwort: Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis zu senden an: Armelin, Markgrafenstr. 40, D-10117 Berlin. Eingangsbestätigungen können nicht versandt werden. (18/02/2017-30/06/2017)

***

„FRIEDENLIEBEN“
DIE ANTHOLOGIE DER VI. BERNER BÜCHERWOCHEN

Ausschreibung zur Anthologie "FRIEDENLIEBEN“
Vorbemerkung:
Im August 1917 richtete Papst Benedikt XV. einen  Friedensappell an die kriegsführenden Nationen, in dem er ein „Ende des Abschlachtens“, Abrüstung und Mittel zur Vermeidung künftiger Kriege forderte. Der Appell verhallte ebenso folgenlos wie die Losung „Nie wieder Krieg!“, die nach dem Ersten Weltkrieg in der Weimarer Republik vorübergehend Massen bewegte. Heute, hundert Jahre, zwei Weltkriege und Millionen Toter später, gelten friedensbewegte Einstellungen einer Mehrheit nur noch als antiquiert und „peinlich“, Aufrüstung, die Beteiligung an und das Führen von Kriegen hingegen als akzeptiert. Das wirft Fragen auf -- nicht nur nach der Ausrichtung aktueller Außen- und Verteidigungspolitiken, sondern auch nach dem inneren Zustand unserer Gesellschaft und, jenseits aller Betschwesternseligkeit, nach unserer eigenen Bereitschaft zur Friedfertigkeit, nach unserer individuellen Friedenskompetenz. Die Anthologie-Ausschreibung lädt dazu ein, über Frieden und Unfrieden im zwischenmenschlichen, innergesellschaftlichen und internationalen Bereich nachzudenken und die Ergebnisse schreibend bekanntzugeben. Auch Stimmen, die in Zeiten wie diesen eher weniger vernehmbar sind, bietet sich so die Chance, Gehör zu finden.
Ausschreibungsbedingungen:
Die Gemeinde Berne in der Wesermarsch (D 27804 Berne) veranstaltet vom 22.09. bis 17.12.2017 die Sechsten Berner Bücherwochen als "Fest der Kultur rund ums Wort" mit Lesungen, Vorträgen, Konzerten und weiteren Veranstaltungen. Die Sechsten Berner Bücherwochen stehen unter dem Motto „Frieden!".
Aus diesem Anlass planen Geest‑Verlag Vechta und Gemeinde Berne eine Anthologie mit dem Titel „FRIEDENLIEBEN“. Die Anthologie wird zur Eröffnung der Sechsten Berner Bücherwochen am 22.09.2017 veröffentlicht und in der Eröffnungsveranstaltung präsentiert werden. Für diese Anthologie werden Beiträge gesucht; unter den Autoren aufgenommener Beiträge werden Preise von insgesamt 1.000,00 (in Worten: eintausend Euro) vergeben. Bekanntgabe der Preisträger und Vergabe der Preise erfolgen im Rahmen der Bücherwochen‑Abschlussveranstaltung am 17.12.2017. Über die Aufnahme eingesandter Texte in die Anthologie und über die Preisvergabe entscheidet eine Jury nach freiem Ermessen jeweils unter Ausschluss des Rechtsweges.
Es gelten folgende Bedingungen:
1. Thema:
Der Inhalt der eingesandten Texte muss eine zwanglose Verbindung zum Begriff „Frieden“ erlauben.
2. Sprache, Genre:
• Die Anthologietexte werden in Deutsch veröffentlicht. In Deutschland lebenden Fremdsprachlern steht es frei,  Beiträge in ihrer eigenen Muttersprache einzureichen. Verlag und Herausgeber bemühen sich, in Abstimmung mit dem Autor eine Übersetzung zu organisieren.
• Mundart  (Platt u.a.) ist willkommen.
• Erlaubt sind alle belletristischen Genres (Prosa, Tagebuch, Brief, Lyrik), Drama, Essay und Sachtext.
3. Teilnehmer:
• Ausgeschlossen sind Mitarbeiter des Verlags und deren Angehörige sowie Mitglieder der Jury und deren Angehörige.
• Die Ausschreibung wendet sich im Übrigen an alle, die sich für das Thema interessieren. Es gibt keine Altersbeschränkung. Renommierte Autorinnen und Autoren sind ebenso herzlich eingeladen wie Schreibanfänger/innen.
• Da die „Berner Bücherwochen“ sich auch als Projekt regionaler Literaturförderung verstehen, richten sie den Aufruf zur Teilnahme insbesondere auch an Menschen aus der Gemeinde Berne und den Nachbarkommunen sowie an Menschen aus den Regionen Oldenburg, Delmenhorst und Bremen und aus der Wesermarsch.
4. Form und Frist:
Einsendeschluss ist der 17. Juni 2017 (Datum des Poststempels).
• Jeder Teilnehmer darf bis zu drei Texte einreichen. Der Gesamtumfang darf 25 Normseiten (á 1.500 Zeichen einschließlich Leer- und Absatzzeichen) nicht überschreiten.
• Eingesandte Texte müssen vom Einsender selbst verfasst worden sein. Sie dürfen noch nicht anderweitig ‑‑ auch nicht im Internet oder auf öffentlichen Lesungen ‑‑ veröffentlicht worden sein, und sie dürfen Rechte Dritter nicht verletzen.
• Wenn nicht vorher anders vereinbart (siehe dazu unten Ziffer 7: "Hilfestellungen"), gilt: Jeder Text ist als Papier‑Ausdruck und zusätzlich elektronisch einzureichen, und zwar im Format .doc oder .rtf, als Mailanhang, auf CD oder USB-Stick. Im Begleitschreiben zum Papier-Ausdruck bzw. in der Mail sind Namen, Anschrift und Kontaktdaten (Telefon, ggf. Fax, Mailadresse) des Verfassers anzugeben.
• Zusätzlich sind beizufügen:
— Eine max. fünf Zeilen umfassende Kurzvita mit bio‑/ bibliografischen Angaben,
— eine vom Autor unterzeichnete Erklärung darüber, dass
— er die Texte selbst verfasst hat
— die Texte noch nicht anderweitig, auch nicht im Internet und auf öffentlichen Lesungen, veröffentlicht wurden
— Rechte Dritter, insbesondere fremde Persönlichkeitsrechte, nicht  verletzt werden
 — der Autor sich mit den Ausschreibungsbedingungen einverstanden erklärt.
• Die Post-Einsendung ist zu richten an Berner Bücherwochen z.Hd. Reinhard Rakow, Ollener Straße 2, D-27804 Berne oder an Berner Bücherwochen z.Hd. Geest‑Verlag GmbH & CO. KG, Lange Straße 41a, D-49377 Vechta‑Langförden.
• Mails sind ausschließlich zu senden an „berne-bringt@t-online.de“.
• Einreichungen, die diesen Anforderungen nicht entsprechen, werden nicht berücksichtigt.
5. Rechte, Vergütung, Freiexemplare:
• Vergütungsansprüche der Teilnehmer bestehen nicht. Die Veröffentlichung ausgewählter Texte erfolgt kosten‑ und honorarfrei. Autoren abgedruckter Texte erhalten je ein kostenloses Belegexemplar und die Möglichkeit, weitere Exemplare mit einem Autorenrabatt zu beziehen.
• Eine Rücksendung und/ oder Archivierung eingesandter Materialien erfolgt in keinem Fall. Eingereichte Papiere, Verpackungsmaterialien, CDs und Datenträger werden nach Durchsicht entsorgt. Es sollten deshalb ausschließlich Kopien — niemals Originale! — eingereicht werden.
• Das Urheberrecht verbleibt bei den Autoren. Diese räumen indes dem Geest‑Verlag und der Gemeinde Berne zeitlich und räumlich unbeschränkt das kostenfreie Recht ein zur Veröffentlichung ausgewählter Texte in der Anthologie und in diesbezüglichen Presse‑ und Werbetexten, auch via EMail und Internet, und zwar für beliebig viele Übermittlungsvorgänge, Online‑Abrufe, Bildschirmwiedergaben und Ausdrucke in Papierform sowie für alle Auflagen ohne Stückzahlbegrenzung,  wie auch zu einer den Zwecken der Berner Bücherwochen dienenden Verbreitung ihrer mitgeteilten Vita‑Daten. Die Autoren veröffentlichter Texte erklären sich mit deren öffentlichen Verlesung durch Dritte im Rahmen der Berner Bücherwochen einverstanden.
6. Auswahl der Texte, Preise, Bekanntgabe:
• Hinsichtlich der Teilnahme an der Ausschreibung, der Auswahl der in der Anthologie veröffentlichten Texte und der Preisvergabe ist der Rechtsweg ausgeschlossen.
• Über Textauswahl und Preisvergabe entscheidet eine Jury nach freiem Ermessen. Ihr gehören an: Franz Bittner, Bürgermeister, Gemeinde Berne, Dr. Michael  Brandt, Geschäftsführer der Oldenburgischen Landschaft, Björn Thümler, Mitglied des Niedersächsischen Landtages, Jana Jürß, Autorin und Publizistin, Alfred Büngen, Verlagsleiter Geest‑Verlag, und Reinhard Rakow, Herausgeber.
• Die Jury behält sich vor, das Preisgeld von 1.000,00 Euro auf mehrere Anthologieautoren aufzuteilen.
• Voraussichtlich im Laufe des Monats August 2017 werden die ausgewählten Teilnehmer, vorzugsweise über EMail, benachrichtigt. Zugleich wird die Autorenliste der Anthologie auf Homepages des Verlags, der Gemeinde und von Reinhard Rakow veröffentlicht. Verfasser nicht in die Anthologie aufgenommer Texte werden nicht gesondert benachrichtigt.
• Die Anthologie wird auf der Eröffnungsveranstaltung am 22.09.2017  der Öffentlichkeit präsentiert und kann dort erstmals erworben werden.
• Der oder die Preisträger wird/ werden in der Abschlussveranstaltung am 17.12.2017 bekanntgegeben.
• Vorherige Einzel‑Anfragen zum Sachstand werden nicht beantwortet.
7. Hilfestellungen:
• Teilnahmeinteressierte, die die Formvorschriften der Ziffer 4 dieser Bedingungen nicht einhalten können, weil ihnen die technischen Möglichkeiten nicht zur Verfügung stehen oder ihnen erforderliche Kenntnisse fehlen, werden gebeten, sich frühzeitig mit dem Verlag oder dem Herausgeber in Verbindung zu setzen. Von dort wird in Abstimmung mit dem Autor die Möglichkeit einer Übertragung seines Beitrags in ein formgerechtes EDV‑Format geprüft und ggf. organisiert.
• Fremdsprachler: siehe Ziffer 2.
• Fragen zu Inhalt und Form können gerichtet werden an Berner Bücherwochen, z.Hd. Reinhard Rakow, Ollener Straße 2,  D-27804 Berne, Telefon: +49(0)4406‑920046, EMail: berne-bringt@t-online.de oder Berner Bücherwochen, Geest‑Verlag GmbH & CO. KG, Lange Straße 41a, D 49377 Vechta‑Langförden, Telefon: +49 (0)4447‑856580, e-mail: info@geest‑verlag.de. (12/07/2016-17/06/2017)

***
Der Inselschreiber 2018 – Wandel und Identität
Die Sylt Foundation schreibt bereits zum 18. Mal das „Sylt-Quelle Literaturstipendium Inselschreiber“ für deutschsprachige Autorinnen und Autoren aus.
Das Stipendium beinhaltet einen acht Wochen langen Aufenthalt auf der Insel Sylt. Neben kostenfreiem Wohnen in einem komfortablen 2-ZimmerApartment auf dem reizvollen Gelände der Sylt-Quelle in Sylt/Rantum umfasst das Stipendium eine einmalige Zahlung von 2.000 Euro. Während des Stipendiums besteht Präsenzpflicht. Die Aufenthaltszeit steht der künstlerischen Arbeit zur freien Verfügung.
Bewerben können sich deutschsprachige Autor/innen, die bereits in Buchform publiziert haben, unabhängig von Alter, Wohnsitz oder Staatsangehörigkeit. Publikationen im Selbstverlag/Selbstzahlerverlag sowie Beiträge in Anthologien erfüllen die Voraussetzung nicht. Der Bewerbung hinzuzufügen sind ein Lebenslauf und ein noch unveröffentlichter Essay oder eine noch unveröffentlichte Erzählung von ca. 4 DIN A4 Seiten Länge. Mit der Teilnahme am Wettbewerb willigen die Bewerber/innen ein, dass der Gewinnertext auf der Website der Stiftung veröffentlicht wird. Die Rechte am Text bleiben beim Autor/der Autorin.
Thema des Essays / der Erzählung 2018: „Wandel und Identität“
Die Bewerbungsunterlagen bitte nur per Mail (max. 9 MB) an: inselschreiber@syltfoundation.com Stichwort: Inselschreiber
Bewerbungsschluss ist der 5. Juni 2017!
Über die Vergabe des Sylt-Quelle Literaturstipendiums entscheidet eine unabhängige Jury in einem zweistufigen Auswahlverfahren. Der Preisträger / die Preisträgerin wird im Juli bekannt gegeben.
(08/02/2017-05/06/2017)

***

Auf H. P. Lovecrafts Spuren: R’lyeh – Stadt unter dem Meer
Ph’nglui mglw’nafh Cthulhu R’lyeh wgah’nagl fhtagn. [In seinem Haus in R’lyeh wartet träumend der tote Cthulhu.]
R’lyeh, dieser Name weckt in jedem Leser der Phantastik- und Horror-Literatur sofort düstere Assoziationen. R’lyeh, die monolithische Stadt, versunken irgendwo im Pazifik, Schlafstatt des großen Cthulhu und Hüterin blasphemischer Schrecken. Ein Ort, der allem Menschlichen Hohn spricht und an dem Naturgesetze keine Bedeutung haben. Nur mit flüsternder Stimme lässt H. P. Lovecraft seine Protagonisten von diesem „Atlantis des Schreckens“ sprechen.
Erneut machen sich die Geschichtenweber auf, den lovecraftschen Kosmos um weitere Facetten zu bereichern. Denn mit dem Untergang R’lyehs ist der Kosmische Schrecken nicht aus der Welt verschwunden!
Zusammen mit dem Verlag Torsten Low suchen Eric Hantsch, Nina Horvath, Thomas Backus und Sabrina Hubmann nach Geschichten, in denen die zyklopische, unirdische Stadt unter dem Meer weitere düstere und schreckliche Geheimnisse preisgibt.
Allgemeine Bedingungen:
-Alle Geschichten müssen der Phantastik zugehörig sein und den lovecraftschen Kosmos berücksichtigen.
-Jeder Autor darf maximal zwei Geschichten einreichen.
-Der eingesandte Beitrag muss selbst verfasst sein und darf keine Rechte Dritter verletzen.
-Beiträge, in denen Gewalt und Pornographie in sinnloser Folge und ohne im Kontext der Geschichte zu stehen, Verwendung finden, werden disqualifiziert.
-Die einzureichenden Beiträge dürfen bisher weder als Print noch in digitaler Form veröffentlicht worden sein.
-R’lyeh muss in den einzureichenden Geschichten eine Hauptrolle einnehmen, auf welche Art und Weise ist der Phantasie des Autors überlassen!
-Wir wollen keine Fan-Fiction, also Geschichten, die andere mythosbezogene Werke wie z. B. Wolfgang Hohlbeins „Der Hexer von Salem“ berühren, deren Motive oder Elemente verwenden,
sondern Werke, die allein von euren Ideen inspiriert sind! Je origineller eure Texte sind, desto eher werden sie uns begeistern!
Formale Bedingungen:
-Die Texte sollten einen Umfang von 5.000 bis 50.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) haben.
-Die Einsendungen müssen in neuer Rechtschreibung verfasst sein und als .rtf, .docx oder .doc-Datei vorliegen.
-Verwendung nur von Times New Roman oder Arial, Schriftgröße 12, keine automatische Silbentrennung.
-Bei technischen Verstößen werden die Geschichten nicht angenommen.
-Bitte fügt Eurer Einsendung eine Kurzbiographie sowie Eure Kontaktdaten (Realname, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail) bei.
Einsendungen werden bis zum 31.05.2017 unter: lovecraft@verlag-torsten-low.de entgegengenommen.
Honorar:
Sowohl die Teilnahme an der Ausschreibung als auch die Veröffentlichung in der Anthologie sind kostenlos. Auch sonst entstehen keinerlei Verpflichtungen. Es wird für jedes verkaufte Buch ein Gesamthonorar von 10 % vom Verkaufspreis ausgezahlt. Dieses Honorar wird nach einem Seitenschlüssel auf alle veröffentlichten Autoren aufgeteilt. Für jedes verkaufte E-Book wird ein Gesamthonorar von 25 % vom Verkaufspreis ausgezahlt. Auch dieses Honorar wird nach einem Seitenschlüssel auf alle veröffentlichten Autoren aufgeteilt.
Des Weiteren erhält jeder angenommene Autor ein Freiexemplar und kann weitere Exemplare der Anthologie mit Autorenrabatt erwerben (30% Rabatt auf den Ladenverkaufspreis). Der Autor ist weder zur Abnahme von Büchern noch zur Vermarktung verpflichtet.
Rechtliches:
Mit Einreichung seiner Geschichte erklärt sich der Teilnehmer mit den Bedingungen dieser Ausschreibung in allen Punkten einverstanden. Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Kriterium für eine Veröffentlichung ist die Qualität des Textes. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Nachzulesen bei: http://www.verlag-torsten-low.com/de/info/Aktuelle-Ausschreibungen.html (17/01/2017-31/05/2017)

***

HALTlosePROSA
Literarischer Wettbewerb und Workshop

Nach der erfolgreichen Premiere im Jahr 2012 lädt die Gemeinde Ascheberg erneut junge Autorinnen und Autoren zwischen 18 und 26 Jahren, die von Sprache fasziniert sind und selber Texte mit einem literarischen Anspruch schreiben, zu einem Wettbewerb ein.
Preis ist die Teilnahme an einem mehrtägigen Literaturworkshop mit den renommierten Autoren und Lektoren: Jörg Albrecht und Thorsten Ahrend, Jutta Richter und Uwe-Michael Gutzschhahn in Ascheberg/Westfalen.
Dies Literaturprojekt wird vom Land Nordrhein-Westfalen, der GWK Münster und weiteren Partnern unterstützt. Dabei geht es uns um eine intensive Förderung des Literaturnachwuchses, der aus dem deutschsprachigen Raum stammt oder dort lebt.
Bewerbungsschluss ist der 12.Mai 2017 (Poststempel).
Weitere Informationen und die komplette Ausschreibung unter www.haltlose-prosa.de. (13/02/2017-12/05/2017)

***

GWK-Förderpreis Literatur 2017!
Die GWK vergibt 2017 einen GWK-Förderpreis Literatur an einen jungen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin aus Westfalen-Lippe, der oder die überdurchschnittliche Leistungen erbracht hat und Herausragendes auch für die Zukunft erwarten lässt. Der GWK-Förderpreis Literatur ist mit 5.000 Euro und der Aufnahme in ein Förderprogramm dotiert, das mit dem 42. Lebensjahr endet
Bewerbungsschluss: Freitag, 05. Mai 2017 (Posteingang)
Bewerberinnen und Bewerber müssen in Westfalen-Lippe geboren sein oder dort seit mindestens zwei Jahren leben oder einen Hochschulabschluss in der Region gemacht haben. Sie dürfen bei Bewerbungsschluss nicht älter als 40 Jahre sein und müssen bereits einen Text in einer anerkannten Literaturzeitschrift oder einer Anthologie (nicht auf der eigenen Homepage) veröffentlicht haben.
Bewerbungsbedingungen:
Sie verfassen ein formloses Anschreiben, dem Sie beifügen:
1. Ihren Lebenslauf mit Bibliographie,
2. ein unveröffentlichtes Manuskript von maximal 30 Seiten DIN A4,
3. bis zu drei Publikationen der letzten zwei Jahre.
4. Falls Sie schon ein Buch veröffentlicht haben, legen Sie es in 2 Exemplaren dazu.
Wir berücksichtigen keine Rezensionen! Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihnen Ihre Bewerbungsunterlagen nur in begründeten Ausnahmefällen zurückschicken können.
Bewerbungsadresse:
Ihre Bewerbung schicken Sie an: GWK "GWK-Förderpreis LITERATUR", Fürstenbergstr. 14, D-48147 Münster!
Preisverleihung:
Der GWK-Förderpreis Literatur wird zusammen mit den GWK-Förderpreisen für Kunst und Musik am 26. November 2017 in Marl verliehen. Die Preisträger sind verpflichtet, ihren Preis persönlich entgegenzunehmen.
Jury und Rechtsweg:
Über die Vergabe des Preises entscheidet eine unabhängige Fachjury. Sie soll den Preis wie ausgeschrieben vergeben, ist dazu aber nicht verpflichtet, sondern kann den Preis aussetzen oder teilen. Das Urteil der Jury ist verbindlich und unanfechtbar. Mit Ihrer Bewerbung erkennen Sie die Verleihungsbedingungen an. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. (12/12/2016-05/05/2017)

***

IGdA-Jungautorenpreis 2017
Wir, die Interessengemeinschaft deutschsprachiger Autoren e.V., suchen kreative und innovative Nachwuchsautoren im Alter zwischen 18 und 27 Jahren. Deshalb verleihen wir im Jahr 2017 einen Jungautorenpreis. Gesucht wird bisher unveröffentlichte, selbstverfasste Lyrik zum Thema
Weggabelungen
Die Preisverleihung findet im Oktober 2017 in Bad Kreuznach statt.
Eine Auswahl der besten Arbeiten wird in einem Almanach gedruckt. Der ausgeschriebene Preis ist mit 300.- Euro und einer (freiwilligen) Mitgliedschaft bei der Interessengemeinschaft deutschsprachiger Autoren dotiert. Die Mitgliedschaft ist für den Gewinner im ersten Jahr frei. Nach Ablauf des ersten Jahres und dem Wunsch weiterhin Mitglied zu bleiben, wird ein jährlicher Beitrag von 50,- Euro (Schüler/Studenten 25,- Euro) fällig.
Jeder Autor, dessen Text in dem Almanach abgedruckt wurde, erhält ein kostenfreies Belegexemplar und kann weitere Exemplare zu einem ermäßigten Preis beziehen. Unabhängig von der Verleihung des Hauptpreises stiftet der altmärkische Schriftsteller Eckhard Erxleben im Zusammenwirken mit seinem literarischen Freundeskreis für ein weiteres in Inhalt und Form herausragendes Gedicht den mit 150,- Euro und einer Silbermünze dotierten „Jungautoren-Silberbergpreis 2017“. Pro Autor sind jeweils drei Lyriktexte zugelassen.
Zusätzlich zur Einsendung bitte beifügen:
Eine Bestätigung, dass der Text aus Ihrer Feder stammt und bisher unveröffentlicht ist
Eine Genehmigung zum eventuellen kostenlosen Abdruck / zur eventuellen Vervielfältigung (sowohl Print als auch Online)
Formalia und weitere Infos: Einsendeschluss: 30. April 2017 (Poststempel)! Einsendungen per Mail an: gabyblattl@igda.net, Auf dem Postweg: IGdA e.V., Gaby G. Blattl, Anton-Baumgartnerstrasse 44/C3/2503, A-1230 Wien.
Die Leitung unserer Jury, Eckhard Erxleben und Gaby G. Blattl (Redakteurin, Herausgeberin), freut sich auf zahlreiche, interessante Einsendungen! (15/12/2016-30/04/2017)

***

Werkstatt Prosa 2017
19. bis 23. September 2017 im Bildungshaus Schloss Retzhof, Steiermark (A)
Öffentliche Abschlusslesung in Graz
Zur Förderung des literarischen Schaffens von jungen Autorinnen und Autoren schreibt die Jugend-Literatur-Werkstatt Graz bis zu zehn Stipendien für die Teilnahme an der »Werkstatt Prosa 2017« im Bildungshaus Schloss Retzhof aus. Damit soll die Arbeit an ambitionierten Prosaprojekten gefördert werden.
Bis 15. April 2017 können sich junge Autorinnen und Autoren per E-Mail mit literarischen Prosatexten in deutscher Sprache bewerben, an dem sie derzeit arbeiten, wenn sie folgende Kriterien erfüllen:
Bedingungen:
- Wohnsitz in Europa
- Alter 18 bis 25 Jahre, und zwar zwischen 23.09.1991 und 18.09.1999 geboren
- Die eingereichten Texte müssen noch unveröffentlicht sein
- Bis 1. Juli 2017 müssen (im Falle einer Einladung) bis zu max. 15 Normseiten Texte eingereicht werden, die bei der Textarbeit im September besprochen werden
So sollte eine Bewerbung aussehen:
- Bei Ausschnitten aus längeren Projekten: Exposé über das geplante literarische Projekt 1-2 Seiten)
- 5 Seiten Leseprobe (Normseiten für literarische Manuskripte, also max. 1800 Zeichen pro Seite)
- persönliche Angaben (Telefonnummer, Adresse, Geburtsdatum, Titel des literarischen Projekts) in einer eigenen Datei
Einsendungen bitte nur per E-Mail an: stip@literaturwerkstatt.at
Über die Vergabe der Stipendien entscheidet eine Jury auf Basis der vollständig eingereichten Textproben und der geforderten Unterlagen. Die ausgewählten TeilnehmerInnen werden eingeladen, sich vom 19. bis 23. September 2017 zum intensiven Erfahrungsaustausch im Bildungshaus Schloss Retzhof in Österreich zu treffen. Hier findet hauptsächlich Textarbeit in Gruppengesprächen statt, darüber hinaus besteht die Möglichkeit zu Einzelgesprächen. Zudem ist geplant, zusätzlich GastautorInnen bzw. ReferentInnen aus dem Literaturbetrieb zum Erfahrungsaustausch einzuladen. Die Teilnahme (inkl. Unterkunft und Verpflegung im Bildungshaus Schloss Retzhof) ist für die ausgewählten StipendiatInnen kostenlos. Für die Zuerkennung eines Stipendiums ist die Bereitschaft zur Anwesenheit vom Eröffnungsabend bis zur öffentlichen Abschlusslesung Bedingung.Die beim Workshop besprochenen Texte werden schließlich bei der Abschlusslesung in Graz der Öffentlichkeit präsentiert und in der Folge zu einer Publikation in der Reihe »Erkundungen« zusammengefasst und im Internet auf www.literaturwerkstatt.at veröffentlicht. Wer Textproben einsendet, erklärt sich damit einverstanden. Alle Rechte an den Texten verbleiben selbstverständlich bei den AutorInnen. Und, wie bei Wettbewerben üblich, ist der Rechtsweg ausgeschlossen.
Weitere Informationen: www.literaturwerkstatt.at, stip@literaturwerkstatt.at, Tel.: +43 664 4949018 (26/01/201715/04/2017)

***

HAMBURGER GAST
2017 wird zum zweiten Mal das Stadt-Schreiber-Stipendium „HAMBURGER GAST“ ausgeschrieben. Der HAMBURGER GAST wird von August bis Oktober 2017 (mietfrei) in einer Wohnung im Künstlerhaus Vorwerkstift im Karolinenviertel leben und darf insgesamt an drei Kulturstandorten (in drei Bezirken der Hansestadt, an jedem Arbeitsplatz jeweils einen Monat) schriftstellerisch tätig werden. Im Bergedorfer Schloss, im Schmidt-Theater in St. Pauli und in der Harburger Kulturwerkstatt.
Jede/r Autor/in ab 18 Jahren ist willkommen, sich zu bewerben und einen Beitrag einzusenden.
Zum Thema: "Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern"
Sind alle Seemänner wortkarg und blond und heißen Hans? Nur weil das weite Meer darin vorkommt, muss ein Lied noch lange kein Shanty sein. Was bringt uns zum Wanken, was zieht uns die Beine unter den Füßen weg, was erschüttert uns? Oder eben nicht. Und wer sich ganz stark fühlt, kann im Herzen ganz schwach sein. Das Ende einer großen Liebe oder der Verlust der Heimat, Zahnschmerzen, die falschen Stiefel oder ein Lottogewinn  - Was kann erschüttern? Und was bringt uns dazu, furchtlos oder lachend, blind oder trotzig dagegen zu halten?
Und wenn die ganze Erde bebt? Keine Angst, wir freuen uns auf Ihre erschütternd schönen Prosatexte!
Das Hamburger-Gast-Stipendium:
- dotiert mit 1500,00 Euro/Monat (insg. 4500,00), gestiftet: Hamburger Volksbank
- Veröffentlichung des Seemann-Textes in der Bergedorfer Zeitung / Funke Medien
- Mietfreie Unterkunft während des Aufenthalts (08.-10.2017) im Künstlerhaus Vorwerkstift im Karolinenviertel
- Monatskarten (08.-10.2017) für den HVV (ÖPNV der Hansestadt Hamburg) ermöglicht durch die Kulturbehörde Hamburg und die Hamburger Volksbank
- Residenzpflicht
- Schreibräume: im Bergedorfer Schloss (08.2017), im Schmidt-Theater - Reeperbahn (09.2017), in der Kulturwerkstatt Harburg (10.2017)
- Begrüßungsfeier mit Lesung am 30.07.2017 im Bergedorfer Schloss
- jeweils mindestens eine Stipendiatenlesung an den Schreiborten
- „Tschüß-Hamburger-Gast“-Feier, Verabschiedung mit Stipendiatenlesung und Talk
Zusätzlich zum Stipendium werden in diesem Jahr die Plätze zwei und drei (ohne Nennung der Reihenfolge) der Jury-Shortlist mit einem Geldpreis von jeweils 500,00 Euro ausgezeichnet. Die ausgewählten Teilnehmer erklären sich bereit, ihre Texte am 30.07.2017 bei der Begrüßungsfeier öffentlich zu lesen. Sie sind mit einer Veröffentlichung ihres Bewerbungs-Textes ausdrücklich einverstanden.
Teilnahmebedingungen:
Mit einem bisher unveröffentlichten Prosatext in deutscher Sprache, der eine Länge von 9000 Zeichen inkl. Leerzeichen (Schriftgröße 12Pkt., Zeilenabstand 1,5) nicht überschreitet, kann sich jede/r Schreibende ab dem vollendeten 18. Lebensjahr um das Hamburger-Gast-Stipendium bewerben. Längere Texte werden nicht berücksichtigt! Texte, die bereits andere Preise gewonnen haben, deren Teilnahme an anderen Wettbewerben aktuell nachzulesen ist oder die anderweitig veröffentlicht sind (Internet/Druck), bleiben vom Stipendien-Wettbewerb ausgeschlossen.
Das Motto lautet "Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern" und darf im Titel der Geschichte enthalten, jedoch nicht (!) alleiniger Titel des eingereichten Prosatextes sein.
Der Prosatext muss in vierfacher Ausfertigung, zusammen mit einem Motivationsschreiben in gleicher Stückzahl (alles gern auf Recyclingpapier), per Post (keine Einschreiben!) eingereicht werden.
Im Motivationsschreiben würden wir gern erfahren, weshalb die Bewerber sich auf das Stipendium bewerben, was sie literarisch in Hamburg gern umsetzen würden und was sie an dem ungewöhnlichen Konzept des Hamburger-Gast-Stipendiums reizt.
Wir erwarten vom Stipendiaten/ von der Stipendiatin das Weiterführen des Hamburger-Gast-Blogs (news.hamburger-gast.de) und freuen uns auf einen neugierigen, erkundenden Blick von außen. Wir wünschen uns, ausgehend von den jeweiligen Arbeitsorten, eine aktive Amtszeit im Zeichen eines wechselseitigen und lebendigen Austauschs.
Der HAMBURGER GAST wird mindestens eine öffentliche Lesung pro Arbeitsort bestreiten, zudem die Begrüßungslesung (Schloss Bergedorf) und eine Abschiedslesung (Ort und Termin werden rechtzeitig bekannt gegeben).
Bewerbungen per e-mail sind nicht zulässig und werden ungelesen gelöscht. Zur Wahrung der Anonymität darf auf den vier Exemplaren des Teilnahmebeitrags nur der Titel der Geschichte, jedoch nicht der Name des Verfassers stehen. Ebenfalls auf dem Motivationsschreiben darf kein Verfasser genannt werden. Die Texte werden der Jury anonymisiert vorgelegt.
Der Bewerbung muss ein ausgefüllter Teilnahmebogen (download ab 15.01.2017 unter www.hamburger-gast.de oder www.kulturelle-initiativen.de) in einfacher Ausführung beiliegen!
Einsendeschluss ist der 10.04.2017 (Es gilt der Poststempel!)
Der/die Hamburger-Gast-Stipendiat/In wird Ende Mai 2017 benachrichtigt werden. Die Begrüßungsfeier findet  am 30.07.2017 um 18:30 Uhr im großen Saal des Bergedorfer Schlosses statt.
Mit der Bewerbung versichert jede/r Autor/in ausdrücklich, dass er/sie den Beitrag selbst verfasst hat, keine Rechte Dritter verletzt und mit einer Veröffentlichung in der Bergedorfer Zeitung / Funke Medien (gemäß Ausschreibungsbedingungen), sowie selbstverständlich mit allen Ausschreibungsbedingungen einverstanden ist. Darüber hinaus verbleiben sämtliche Rechte an den Texten bei den Autoren/innen.
Wichtig: Ohne Teilnahmebogen wird Ihre Einsendung nicht berücksichtigt!
Weitere Informationen unter: www.hamburger-gast.de. Für Fragen: info@kulturelle-initiativen.de, Einsendungen an: Bergedorfer Schloss/Literaturwettbewerbe, Bergedorfer Schlossstr. 4, D-21029 Hamburg (17/01/2017-10/04/2017)

***

Werkstatt für junge Literatur 2017
13. bis 17. September 2017 im Bildungshaus Schloss Retzhof, Steiermark (A)
Zur Förderung des literarischen Schaffens von jungen Autorinnen und Autoren schreibt die Jugend-Literatur-Werkstatt Graz in Kooperation mit der IG Autorinnen Autoren (Österreich) bis zu acht Stipendien für die Teilnahme an der »Werkstatt für junge Literatur 2017« im Bildungshaus Schloss Retzhof aus. Mit diesem Stipendium soll die Arbeit an ersten größeren Prosaprojekten gefördert werden.
Bewerben können sich junge Autorinnen und Autoren per E-Mail mit einem unveröffentlichten, größeren literarischen Prosaprojekt (Roman, Novelle, Erzählband) in deutscher Sprache. Dabei sollten sie folgende Kriterien erfüllen:
Bedingungen:
- Eingang der Bewerbung bis 5. April 2017
- Wohnsitz in Europa
- Alter 20 bis 30 Jahre, und zwar zwischen 18.09.1986 und 13.09.1997 geboren
- Das eingereichte Manuskript darf frühestens nach dem 31.12.2017 erscheinen
Bis 1. Juli 2017 müssen (im Falle einer Nominierung durch die Jury) weitere 20 Normseiten des Manuskriptes aus mindestens einer anderen Textstellen nachgereicht werden. Die insgesamt 30 Seiten sind Gegenstand der Textarbeit während der »Werkstatt für junge Literatur« im September. Außerdem bilden sie die Grundlage für die Juryentscheidung über den »Retzhof-Preis für junge Literatur.«
So sollte eine Bewerbung aussehen:
- Exposé über das geplante literarische Projekt (1-2 Seiten)
- 10 Seiten Leseprobe (Normseiten für literarische Manuskripte, also max. 1800 Zeichen pro Seite)
- persönliche Angaben (Telefonnummer, Adresse, Geburtsdatum, Titel des literarischen Projekts) in einer eigenen Datei
- Leseprobe und das Exposé sollten keine persönlichen Angaben enthalten, damit diese anonymisiert an die Jury weitergeleitet werden können.
Einsendungen bitte nur per E-Mail an: stip@literaturwerkstatt.at
Über die Vergabe der Stipendien entscheidet eine Jury auf Basis der vollständig eingereichten Textproben und der geforderten Unterlagen. Die ausgewählten TeilnehmerInnen werden eingeladen, sich vom 13. bis 17. September 2017 zum intensiven Erfahrungsaustausch im Bildungshaus Schloss Retzhof in Österreich zu treffen. Hier findet hauptsächlich Textarbeit in Gruppengesprächen statt, darüber hinaus besteht die Möglichkeit zu Einzelgesprächen. An der intensiven Textarbeit werden sich Jürgen Hosemann, Lektor beim S. Fischer Verlag, und Daniel Rothenbühler, Mitbegründer des Schweizerischen Literaturinstitutes Biel, beteiligen. Zudem werden GastautorInnen und ReferentInnen aus dem Literaturbetrieb zum Erfahrungsaustausch eingeladen.
Die beim Workshop besprochenen Texte werden schließlich bei der Abschlusslesung präsentiert. In der Folge werden Textausschnitte aus den literarischen Projekten zu einer Publikation in der Reihe »Erkundungen« zusammengefasst. Zusätzlich werden während der »Werkstatt für junge Literatur 2017« aus dem Kreis der anwesenden StipendiatInnen die PreisträgerInnen des »Retzhof-Preis für junge Literatur 2017« ermittelt.
Das Stipendium für den Workshop umfasst die kostenlose Teilnahme an der »Werkstatt für junge Literatur« (inkl. Unterkunft und Verpflegung im Bildungshaus Schloss Retzhof) sowie ein Lesehonorar. Im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten können auch Fahrtkostenzuschüsse gewährt werden. Für die Zuerkennung eines Stipendiums ist die Bereitschaft zur Anwesenheit vom Eröffnungsabend bis zur öffentlichen Abschlusspräsentation Bedingung.
Mit Einsendung der Textproben erklärt man sich damit einverstanden, dass im Falle der Zuerkennung eines Stipendiums Auszüge aus dem Prosa-Projekt von der Jugend-Literatur-Werkstatt Graz in der Publikationsreihe »Erkundungen« veröffentlicht werden (Print- und Onlineversion). Alle Rechte an den Texten verbleiben selbstverständlich bei den AutorInnen. Und, wie bei Wettbewerben üblich, ist der Rechtsweg ausgeschlossen. Weitere Informationen: www.literaturwerkstatt.at, stip@literaturwerkstatt.at, Tel.: +43 664 4949018 (26/01/2017-05/04/2017)

***

Fränkischer Krimipreis 2017
Ausschreibung: Wer schreibt den besten Krimi im Frankenland? Genau das möchten der ars vivendi verlag und die Nürnberger Nachrichten auch 2017 wieder herausfinden. Zu diesem Zwecke wird in diesem Jahr bereits zum fünften Mal der Fränkische Krimipreis verliehen. Ihre Kurzgeschichte mit Schauplatz in Franken sollte maximal 10 Manuskriptseiten (à 1.800 Zeichen inklusive Leerstellen, zu ermitteln über die Word-Funktion Wörter zählen) umfassen und darf noch nicht veröffentlicht sein – weder elektronisch noch als Printausgabe.
Zur Teilnahme senden Sie bitte bis spätestens 5. März 2017 eine E-Mail mit Ihrem Namen, Ihren Kontaktdaten (Anschrift und Telefonnummer), einer Kurzbiografie, dem Titel Ihrer Geschichte und Ihrem Manuskript als Anhang (Word-Dokument) an: krimi (at) fraenkischer-krimipreis.de
Teilnahmebedingungen: Am Wettbewerb um den Fränkischen Krimipreis für Nachwuchsautoren können alle Personen ab 18 Jahren teilnehmen, die noch keinen eigenständigen Kriminalroman in Buchform veröffentlicht haben. Ausgeschlossen von der Teilnahme sind Mitarbeiter des ars vivendi verlags und der Nürnberger Nachrichten sowie deren Angehörige und die Mitglieder der Jury. Einsendeschluss ist der 5. März. 2017.
Die Teilnehmer versichern, dass ihr eingereichtes Manuskript noch nicht publiziert wurde und auch kein Verlagsvertrag für die Veröffentlichung besteht. Die Teilnehmer erklären sich bereit, dass ihr Manuskript elektronisch veröffentlicht werden darf, sofern ihr Beitrag für die Shortlist ausgewählt wird, und in die Anthologie Tatort Franken No. 7 (als gedrucktes Buch und als E-Book) aufgenommen werden kann, falls der Beitrag den Jury- oder Publikumspreis gewinnt.
Mit Ihrer Einsendung erkennen Sie die Teilnahmebedingungen an. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Manuskripte nicht zurückgeschickt und schriftlich oder mündlich beurteilt werden können. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die Teilnahme lohnt sich! Denn der Hauptpreis der Jury ist mit 1.000 Euro dotiert, für den 2. und 3. Platz gibt es attraktive Buchpreise im Wert von 200 bzw. 100 Euro, und der »Publikumsliebling« erhält ein Buchpaket im Wert von 250 Euro. Die Siegergeschichte der Jury wie auch des Publikums-Votings wird außerdem in der Krimi-Anthologie Tatort Franken No 7 veröffentlicht, die im Juni 2017 im ars vivendi verlag erscheint. (19/12/2016-05/03/2017)

***

Kandidaten gesucht: Öffentliche Ausschreibung für den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2017
Einsendeschluss 1. März 2017 / Friedenspreisverleihung am 15. Oktober 2017 in der Frankfurter Paulskirche
Die öffentliche Ausschreibung für den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2017 startet: Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, Kandidaten für die Auszeichnung zu nennen, die am 15. Oktober 2017 in der Frankfurter Paulskirche verliehen wird. Gesucht wird eine „Persönlichkeit, die in hervorragendem Maße vornehmlich durch ihre Tätigkeit auf den Gebieten der Literatur, Wissenschaft und Kunst zur Verwirklichung des Friedensgedankens beigetragen hat“, so das Statut der Stiftung Friedenspreis. Jeder Bürger kann Vorschläge einreichen.
Der Stiftungsrat des Friedenspreises nimmt im April seine Beratungen auf und wählt aus den eingegangenen Vorschlägen die Preisträgerin oder den Preisträger. Der unabhängigen Jury, die sich in der Mehrzahl aus Personen des öffentlichen Lebens zusammensetzt, gehören an: Stephan Detjen (Journalist), Karl-Josef Kuschel (Theologe), Felicitas von Lovenberg (Verlegerin), Prof. Dr. Ethel Matala de Mazza (Literaturwissenschaftlerin), Janne Teller (Schriftstellerin), Matthias Ulmer (Vorsitzender Verleger-Ausschuss), Stefan Könemann (Vorsitzender Ausschuss für den Zwischenbuchhandel) und Heinrich Riethmüller, der als Vorsteher des Börsenvereins zugleich Vorsitzender des Stiftungsrates ist.
Die Vorschläge können bis 1. März 2017 eingereicht werden. Sie sollten schriftlich begründet sein, unter Angabe von Leistungen und Veröffentlichungen, die die Vorgeschlagenen als Kandidaten für den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausweisen. Selbstvorschläge sind nicht zugelassen. Die Vorschläge sind zu richten an den Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Geschäftsstelle Friedenspreis, z. Hd. Martin Schult, Schiffbauerdamm 5, 10117 Berlin, E-Mail: m.schult@boev.de. Weitere Informationen und ein Online-Formular gibt es unter http://www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de/470553/.
Bekannt gegeben wird der Friedenspreisträger oder die Friedenspreisträgerin des Jahres 2017 am 13. Juni. Die letzten Friedenspreisträger waren die deutsche Journalistin und Philosophin Carolin Emcke (2016), der deutsch-iranische Schriftsteller Navid Kermani (2015), der US-amerikanische Informatiker Jaron Lanier (2014), die weißrussische Autorin Swetlana Alexijewitsch (2013) und der chinesische Schriftsteller Liao Yiwu (2012). (17/01/2017-01/03/2017)

***

- Von Fluchten und Wiederfluchten -
Ein Anthologie-Projekt vom Kulturzentrum Grend in Essen und vom Geest-Verlag in Vechta für Menschen ab 16 Jahren
Herausgeber: Artur Nickel Kooperationspartner: - Festival Literatürk 2016 - Pro Asyl Flüchtlingsrat Essen - EXILE Kulturkoordination e.V.

Um was geht es? Unsere Zeit ist geprägt von Fluchten und Wiederfluchten. Fast 65 Millionen Menschen, so die UNO, sind in diesem Jahr auf der Flucht. Die einen sind in der Region unterwegs, in der sie leben, die anderen woanders in der Welt, weil sie ihr Heimatland verlassen mussten. Die einen werden verfolgt oder haben Angst um Leib und Leben, weil in ihrem Land Krieg herrscht. Die anderen werden zuhause nicht mehr geduldet und vertrieben. Die Fluchtgründe sind vielfältig. Und immer wieder steckt dahinter großes Leid, ja, eine zerstörte Existenz. Denn wer verlässt schon freiwillig sein Zuhause? Auch zu uns nach Deutschland kommen viele Flüchtlinge, um sich eine neue Bleibe zu suchen. Vorübergehend oder für immer. Je nach dem. Das ist das, was wir derzeit erleben. Es betrifft uns also direkt, wenn es um Flucht und Widerflucht geht! Wir haben hautnah damit zu tun.
Klar ist auch: das Phänomen Flucht ist für uns in Deutschland nicht neu. Schon während des Dritten Reiches und im zweiten Weltkrieg hat es Fluchten gegeben. Aber auch danach. Man denke nur an die Vertreibungen direkt nach 1945, an die Fluchtversuche bis 1989 aus der DDR oder die Absetzbewegungen nach den Aufständen 1956 bzw. 1968 aus Ungarn und der Tschechoslowakei. Manchmal waren es Fluchten, manchmal sogar Wiederfluchten.

Die neue Anthologie möchte das aufgreifen und thematisieren. Sie möchte Geschichten sammeln über die Fluchten gestern und heute und die Erfahrungen, die dabei gesammelt wurden, dokumentieren. Sie möchte sie nebeneinanderstellen und Vergleichsmöglichkeiten schaffen, die sonst so nicht gegeben sind. Die Einsichten, die zu dabei erwarten sind, dürften sicherlich interessant sein.
Und so laden wir Sie ein, für diese neue Anthologie zu schreiben und sich einzubringen. Mit selbst Erlebtem. Mit dem, was Ihnen erzählt wurde. Mit dem, was Sie sich vorstellen. Es gibt viele Zugänge zum Thema. Egal, woher Sie kommen und wo Sie leben! Egal, ob Sie selbst irgendwann einmal geflohen sind oder aus einer anderen Perspektive heraus davon berichten! Um was geht es genau? Schon Äneas, Abraham, Jesus und Mohammed waren bekanntlich Flüchtlinge. Aber auch viele Schriftsteller mussten irgendwann einmal in ihrem Leben fliehen. Zu ihnen gehören, um nur einige zu nennen, Ovid, Dante Aligheri, Friedrich Schiller, Victor Hugo, Heinrich Heine, Georg Büchner, Isaac Bashevis Singer, Pablo Neruda, Thomas Mann, Bertolt Brecht, Hilde Domin, Yaşar Kemal und Joseph Brodsky. Es ist daher nicht verwunderlich, dass das Thema Flucht von der Antike bis heute immer wieder aufgegriffen und literarisch bearbeitet worden ist. Man denke etwa an die „Medea" von Euripides, „Deutschland. Ein Wintermärchen" von Heinrich Heine, die „Flüchtlingsgespräche" von Bertolt Brecht, „Im Krebsgang" von Günter Grass, „Landnahme" von Christoph Hein, „Die Schutzbefohlenen" von Elfriede Jelinek oder zuletzt den Roman „Ohrfeige" von Abbas Khider. Es gibt viele Beispiele: Fluchten und Wiederfluchten sind bis heute ein zentrales Thema der Literatur. Und nun? Die Gründe, warum Menschen fliehen müssen, sind bekanntlich vielfältig. Dem einen droht Verfolgung aus politischen oder religiösen Gründen, dem anderen, weil er einer Minderheit angehört, oder einfach nur, weil er anders oder homosexuell ist. Und wieder andere sehen in ihrer angestammten Heimat für sich und ihre Familie keine wirtschaftliche oder soziale Perspektive. Warum sind Sie geflohen? Was hat Sie zur Flucht getrieben? Was haben Sie erlebt? Vor der Flucht, unterwegs und danach? Welche Konsequenzen mussten Sie auf sich nehmen, um zu fliehen? Welche Folgen hatte es für Sie, wenn Sie scheiterten? Es geht ja, wenn es um Flucht und Wiederflucht geht, immer wieder um das ganz persönliche Schicksal! Was ist mit Ihrem Fluchtweg? Was haben Sie erlebt? Die Fluchtwege haben es ja oft in sich. Sie sind abenteuerlich, voller Gefahren, manchmal geradezu dramatisch mit schwerwiegenden Folgen für einen selber oder die eigene Familie. Was haben Sie riskiert, um Ihre Heimat hinter sich zu lassen? Oder war alles ganz einfach?
Tja, und dann stellt sich die Frage, wie Sie nach Ihrer Flucht aufgenommen wurden! Sie kommen dort an, wo Sie Sicherheit suchen, wo sie eine neue Bleibe zu finden hoffen. Auch hier läuft sicherlich nicht alles reibungslos. Es ist eine Herzklopfsituation. Wie wurden Sie aufgenommen? Wie ging man mit Ihnen um? Haben Sie eine neue Chance bekommen? Oder schlug Ihnen auch hier Ablehnung und Hass entgegen? Oft genug treffen in solchen Situationen ja die unterschiedlichsten Kulturen und Erfahrungshorizonte aufeinander. Das ist nicht einfach. Und jetzt? Jetzt schweift Ihr Blick zurück. Was ist mit Ihnen passiert? Wie hat Sie die Flucht verändert? Wie sehen Sie jetzt Ihre alte Heimat? Ihre neue? Und es stellt sich die Frage, welche Auswirkungen das hat auf Sie, Ihre Identität und Ihr neues Leben!
Nicht zu unterschätzen ist dann aber auch noch eine andere Form von Flucht, die der inneren Emigration. Von ihr ist zu sprechen, wenn sich Menschen angesichts des Drucks, der auf sie ausgeübt wird, zurückziehen und verstummen. Auch das ist unter Umständen eine Flucht, oft genug mit dramatischen Folgen für die Beteiligten. Gehören Sie zu diesen Menschen? Dann sollten Sie sich genauso angesprochen fühlen! Bitte, schreiben Sie! Bringen Sie sich ein! Wir sind gespannt auf Ihre Beiträge! Es geht um Flucht und Wiederflucht.
Teilnehmen: kann jeder, dem dieses Thema am Herzen liegt, Mindestalter 16 Jahre. Egal, wo er herkommt und wo er geboren wurde oder wo er wohnt! Auch Menschen, die noch keinen eigenen Text veröffentlicht haben, sind willkommen. Die Wahl der Gattung (Prosa, Lyrik, Dramatik, aber auch Tagebucheinträge, Essay usw.) ist frei. Eingereicht werden darf pro Autor/in: ein Prosabeitrag (bis zu 10 Normseiten (30 Zeilen jeweils bis zu 60 Anschlägen) oder bis zu 4 Gedichte, die noch nicht publiziert worden sind. Bitte eine Kurzbiografie beilegen! Veröffentlicht werden die interessantesten Texte in einem Buch, das voraussichtlich im Frühjahr 2017 erscheinen wird. Informationen im Internet Infos zu dem Projekt gibt es im Internet unter www.grend.de, www.geest-verlag.de und www.arturnickel.de
Abgabedatum: Die Texte müssen bis zum 31.1.2017 beim Kulturzentrum Grend oder per Mail arturnickel@web.de eingereicht werden.
Buchpremiere: Alle Autorinnen und Autoren, deren Texte in den Anthologie-Band aufgenommen werden, werden darüber benachrichtigt (bitte möglichst die Mail-Adresse angeben). Sie erhalten ein kostenloses Autorenexemplar. Geplant ist, die Anthologie bei Erscheinen im April 2017 in einem angemessenen Rahmen der Öffentlichkeit vorzustellen.
Wir beantworten Fragen: Artur Nickel Tel.: +492327-974246 Fax: +49201-8513250, arturnickel@web.de
Alfred Büngen Geest-Verlag (Mitveranstalter) Lange Straße 41 A 49377 Vechta Tel.: +494447-856580 Fax: +494447-856581,e-mail: info@geest-verlag.de
Name, Anschrift, Telefonnummer und Emailanschrift nicht vergessen! Bitte beachten: Wer an dem Projekt teilnimmt, erklärt sich damit einverstanden, dass sein Beitrag in dem Buch und in Verbindung damit gegebenenfalls auch in anderen Medien veröffentlicht wird. Eingesandte Texte können nicht zurückgeschickt werden, der Rechtsweg ist ausgeschlossen
Veranstalter: Kulturzentrum Grend e.V., Westfalenstr. 311, D-45276 Essen mail: info@grend.de www.grend.de (13/09/2016-31/01/2017)

***

Asphaltspuren, SPURWECHSEL #4
„Die Farbe Lila“ ist vielen Menschen ein Begriff, aber was ist eigentlich mit ROSA oder Pink??
Rosa ist die typische (Klein-)Mädchen- und Prinzessinnenfarbe, die sich auch in der Modewelt für Erwachsene seit Jahren behauptet. Einer zaubert ein rosa Kaninchen aus dem Hut, der andere schwebt auf rosa Wolken. Rosa ist ein Vorname, aber auch ein Nachname.
Pink findet man in der Schwulen- und Lesbenbewegung genauso wie in der Liturgie. Wieso heißt die Rose Rose, auch wenn sie gelb ist, was ist eigentlich Altrosa und warum schüttelt man sich, wenn man an Schweinchenrosa denkt, wo kleine Schweinchen doch so niedlich sind.
Was hat die Farbe mit der Mafia zu tun oder ist das nur eine Frauengang für Schönheitsprodukte?
Schnappt euch Rosa und knetet sie schön durch! Einsendeschluss: 31. Januar 2017, 24.00 Uhr, geplanter Erscheinungstermin: Mai/Juni 2017, Alle Einsendungen bitte per E­Mail an unsere Redaktionsadresse redaktion.print@asphaltspuren.de. (20/11/2016-31/01/2017)

***

Liebe Freundinnen und Freunde des zirkulierenden Weltuntergangs am grauen Zeitstrand nah der Brücke über die Spree, Eupenisten, Pop-Schamanisten, am Sonntag, den 12. März 2017 wird HEL „Herbert Laschet“ Toussaint 60 Jahre alt werden!
Das soll uns Grund und Anlaß sein, ihm eine Sammlung aus Schriftstücken, Zeichnungen, Fotos – Vertrauensbeweisen jedweder Couleur – an einem geeigneten, noch zu bestimmenden Ort (in Berlin) zu übergeben.
Die Beiträge werden in einer Mappe gesammelt; pro Kopf der Beteiligten wird eine Kopie ausgereicht. Weil es eine originalgrafische Edition werden soll, bitten wir um Einsendung der Beiträge per Post bis zum 30.1.2017 an: Kai Pohl, Stargarder Straße 52, D-10437 Berlin! Möglich wären auch Direktübergabe oder Hinterlegung an vertrauenswürdigem Ort nach Vereinbarung. Die Zusendung von Text und Grafik in digitaler Form kommt nur in Ausnahmefällen nach Absprache in Frage. (Da HEL sich für ein analoges Dasein entschieden hat, wollen wir die Sammlung zu seinem 60. Jubiläum in angemessener Weise zusammenstellen ;). Bitte gebt diesen Aufruf an Freunde und Bekannte weiter, die HEL kennen und vielleicht auch etwas beitragen möchten! Das HEL-WIRD-SECHZIG-Komitee, KP/RSW (11/12/2016-31/01/2017)

***


(Abgelaufene Wettbewerbe finden Sie im NEWSarchiv für Wettbewerbe)

zurück zur LYRIKwelt-Homepage I e-mail 2000-2017 © LYRIKwelt - das LiteraturPortal im Internet! 0217