(Hier finden Sie LiteraturWettbewerbe, Ausschreibungen und Stipendien in Auswahl. Nach Möglichkeit sortiert nach dem Einsendeschluss!
Wir übernehmen keine Gewähr. Ältere Wettbewerbe finden Sie im NEWSarchiv.)


Ihre Ausschreibungen und Wettbewerbs-Informationen schicken Sie uns bitte als e-mail.


Berliner Lyrikwettbewerb
Eingesendet werden können themenfreie Gedichte. Sowohl mit modernen Lyrikformen als auch gereimten Gedichten kann man sich bewerben. Auf literarische Qualität legen wir besonderen Wert. Landschaften, Begegnungen,  Satire,  Lebensstile oder gesellschaftskritische und ökologische Aspekte können unter anderem aufgegriffen werden. Wir freuen uns über Einsendungen aus anderen Ländern in deutscher Sprache. Die Gedichte müssen selbst verfaßt sein. Den Wettbewerb begleitet zusätzlich eine freiwillige Spezialaufgabe. Das Thema heißt „Syrien“.
Viele Bücher und Sachpreise sind zu gewinnen. Dazu gehört die Veröffentlichung der Gewinnergedichte und zahlreicher weiterer. Maximal dürfen 20 eigene Gedichte eingereicht werden. Die Teilnahme am Wettbewerb ist frei. Das je einzelne Gedicht wird als preiswürdig ausgewählt. Nach Einsendeschluß erhält jeder weitere Informationen. Bitte den Namen und die vollständige Adresse angeben und die E-Mail-Adresse aktuell halten. Einsendeschluß ist der 3. April 2018, www.literaturpodium.de, Kennwort: Lyrik (30/09/2017-03/04/2018)

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Tulpen, Grachten, Pindakaas
Wer an Holland denkt, denkt an Vla, Hagelslag und Tulpen. Aber auch an Grachten, Fietsen und das Meer.
Der Verlag Tausendundeine Geschichte sucht Krimigeschichten und andere vermischte Kurzgeschichten, die in den Niederlanden spielen und natürlich das für uns „typisch Holländische“ einfangen. Ob nun im Pannekoeken-Restaurant vor den Augen der Gäste ein Mord passiert, ob es das erste Liebesabenteuer von Mieke und Maarten im Freizeitpark Efteling wird (Erotik willkommen), ob Rudi Carrell am Strand von Schiermonnikoog reinkarniert oder Frau Antje auf dem Kaasmarkt in Alkmaar ein Missgeschick passiert – gesucht werden aus allen Genres (vorrangig Krimi) Kurzgeschichten, die das Herz des hollandliebenden Lesers höher schlagen lassen. Umfang: 7.000 bis maximal 20.000 Zeichen.
Deadline ist der 31. Dezember 2017! Bitte schickt die Geschichte per Mail an mich: bockamp@gmx.de (06/11/2016-31/12/2017)

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13. Harder Literaturpreis
„Happiness Is a Warm Gun in Your Hand“ stand 1968 auf dem Cover einer Waffenzeitschrift. John Lennon fand den darin enthaltenen Gedanken derart „fantastisch wahnwitzig“, dass er ihn noch im selben Jahr zum Titel eines Songs machte. Auch 50 Jahre danach scheint es uns interessant zu fragen, woher solche Metaphern kommen und wohin sie uns führen. Was bedeutet Glück heute? Wie rücksichtslos darf man danach streben? Und welchen Einschränkungen begegnet man dabei?
„Happiness is a warm gun” soll Anregung für jene AutorInnen sein, die sich mit ihren Kurzgeschichten am 13. Harder Literaturpreis beteiligen möchten.
Der 1. Preis, zur Verfügung gestellt von der Marktgemeinde Hard, ist mit 5.000 Euro dotiert. Zusätzlich werden zwei Förderpreise in Höhe von je 1.000 Euro vergeben. Die Benachrichtigung der PreisträgerInnen erfolgt Anfang März 2018, die Preise werden in Hard bei einem Festakt im Rahmen des Literaturfestivals „HARDcover“ (25. bis 27. Mai 2018) verliehen. In diesem Rahmen tragen die PreisträgerInnen ihre Beiträge persönlich vor. Eine weitere AutorInnenlesung der drei prämierten Geschichten findet als Matinee am 27. Mai 2018 statt.
Die Texte erscheinen in einer Anthologie, die von der Gemeinde bei einem Verlag in Auftrag gegeben wird. Darüber hinaus werden weitere von der Jury ausgewählte Beiträge mit Einverständnis der AutorInnen in diese Publikation mit aufgenommen, ohne dass hierfür Honoraransprüche entstehen. Die eingesandten Texte verbleiben in der Marktgemeinde Hard. 
Bewerbung:
. pro WettbewerbsteilnehmerIn ist nur ein Text zugelassen
. es werden nur deutschsprachige Einsendungen berücksichtigt
. die Beiträge müssen unveröffentlicht sein
. die Textlänge darf max. 12 000 Zeichen betragen (inklusive Leerzeichen), die Schriftgröße 12 Punkt und der Zeilenabstand 1,5 Zeilen
. da die Auswertung anonym erfolgt, dürfen die Manuskriptseiten keine Informationen zur Autorin oder zum Autor enthalten.
Der Zusendung in einem separaten Kuvert beizufügen ist:
. Name, Postanschrift, Telefon-Nummer, Email-Adresse
. eine Kurzvita (höchstens 10 Zeilen)
. eine Liste bisheriger literarischer Veröffentlichungen. Als solche werden Bücher gewertet, die nicht im Eigenverlag erschienen sind, sowie Beiträge in Anthologien und literarischen Zeitschriften.
Die Manuskripte bitte in 6-facher Ausfertigung bis zum 9. Dezember 2017 (Poststempel) einsenden an:
Marktgemeindeamt Hard
Marktstraße 18
6971 Hard
Österreich
Kennwort „13. Harder Literaturwettbewerb“ (20/10/2017-09/12/2017)

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KAMMWEG-Literaturpreis des Kulturraumes Erzgebirge-Mittelsachsen
AUSSCHREIBUNG 2018
Der Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen schreibt hiermit den KAMMWEG-Literaturpreis für das Jahr 2018 zur Vergabe aus.
Das Preisgeld beträgt insgesamt 3.000 Euro und wird für bereits veröffentlichte Werke der Belletristik (Lyrik und Prosa) sowie Werke der Sachliteratur vergeben:
- an Autorinnen und Autoren, die ihren Hauptwohnsitz im Erzgebirge haben (ohne thematische Vorgabe) oder
- für Werke, die elementar auf das Erzgebirge Bezug nehmen (ohne regionale Wohnsitzvorgabe für die Autorinnen und Autoren).
Die Bücher sind in 6 Exemplaren an folgende Adresse zu senden: Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen, Kultursekretariat, Bahnhofstraße 8a, D-09557 Flöha, Info-Tel. 03726 784547 16 (Mo–Do) oder 03726 78454 11. E-Mail: kammweg@erzgebirge-mittelsachsen.de.
Die eingereichten Arbeiten sollten nicht vor dem 1. November 2014 veröffentlicht worden sein. Vorschlagsberechtigt sind Verlage. Ausgeschlossen sind Titel, die im Selbstverlag hergestellt wurden.
Der Vorschlagszeitraum beginnt mit der Bekanntmachung und endet am 31. Oktober 2017 (Datum des Poststempels). Der Einsendung beigelegt werden sollten die Vita der Autorin/des Autors, Angaben zur Erstveröffentlichung sowie Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse des Einsenders. Über die Auswahl und Benennung der drei Preisträger entscheidet eine Fachjury. Begründungen bezüglich nicht ausgewählter Einsendungen erfolgen nicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die eingesandten Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen.
Im ersten Halbjahr des Jahres 2018 wird der KAMMWEG-Literaturpreis im Rahmen einer feierlichen Festveranstaltung überreicht.
(20/07/2017-31/10/2017)

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Stefan Hölscher & Geest-Verlag Literaturwettbewerb 2017/18
Weil ich so bin - Coming-out Geschichten von LGBTI verschiedener Generationen
Die Entwicklung von Menschen, die lesbisch, schwul, bisexuell, transgender oder intersexuell sind, bringt zumeist ganz andere innere und äußere Herausforderungen, Spannungen und Hürden mit sich als die Entwicklung von Heterosexuellen. Der Weg, zur eigenen Sexualität und damit zu sich selbst innerlich und vor anderen klar „Ja“ sagen zu können, ist oft lang, mühsam und schmerzvoll. Als Homosexualität in unserer Gesellschaft noch verboten oder in weiten Teilen der Bevölkerung abgelehnt und verpönt war, war dies in ganz besonderer Weise der Fall. Viel hat sich im Laufe der Zeit verändert, was Haltung und Akzeptanz gegenüber LGBTI anbetrifft.
Ein Coming-out ist für jüngere Menschen heute zumeist ungleich leichter als es früher war. Dies spiegeln auch die jüngst veröffentlichen Zahlen einer Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, nach denen sich 82,6 % der Menschen für eine Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare aussprechen. Dass aber gleichzeitig vier von zehn Befragten es eher oder sehr unangenehm fänden, einen schwulen Sohn oder eine lesbische Tochter zu haben, zeigt andererseits, auf welche Vorbehalte queere Menschen auch heute noch in ihrem Kernumfeld, der Familie stoßen können. Ganz zu schweigen von Abwertungen, Beschimpfungen bis hin zu gewaltsamen Übergriffen, die es auch heute noch gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transpersonen und Intersexuellen auch in Deutschland gibt.
Der Stefan Hölscher & Geest-Verlag Literaturwettbewerb, bei dem es immer um die Verbindung von Literatur und Alltäglichem, Gesellschaftlichem und Politischem geht, widmet sich in seinem vierten Durchgang einem Thema autobiographischen Schreibens. Mitmachen können alle, die sich selbst als lesbisch, schwul, bisexuell, transgender oder intersexuell verstehen und die bereit sind über ihr eigenes Coming- out zu schreiben. Der Wettbewerb wendet sich dabei ausdrücklich an Menschen der verschiedenen Generationen mit ihren jeweils ganz eigenen Wegen zum Coming-out.
Was war daran besonders? Was hat es schwer oder leicht gemacht? Was gab es für Schritte, Stufen, Entwicklungen dabei? Wie waren die Reaktionen aus dem Umfeld? Was hat sich durch all das verändert?
Die eingereichten Beiträge dürfen nicht länger als maximal vier Normseiten DIN A 4 (max. 30 Zeilen x 60 Anschläge) sein und müssen in deutscher Sprache verfasst sein. Einsendungen mit längeren Beiträgen werden nicht berücksichtigt. Ebenso mehrere Einsendungen vom gleichen Einsender.
Die Beiträge sind per E-Mail in einer Worddatei einzureichen, in der ein Codewort für den Verfasser in der jeweiligen Kopfzeile steht. Im Text der E-Mail stehen neben einem kurzen Anschreiben, das Codewort sowie Name und Adresse des Autors. Eine Kurzbiobibliographie des jeweiligen Autors sollte als weitere Worddatei im Anhang angefügt werden. Ebenso eine Erklärung, dass der eingereichte Text sich auf eigenes Erleben bezieht, selbst verfasst ist und frei von Rechten Dritter bzw. solche Rechte auch nicht verletzt. Mit der Einreichung der Texte verbunden ist zugleich das Einverständnis des Autors zur Veröffentlichung des Texts in der Anthologie, auf den Seiten des Geest-Verlages und zu Werbezwecken für die Anthologie im Internet etc. Der Autor erlaubt mit seiner Einreichung auch, dass bei Lesungen aus der Anthologie sein Text/seine Texte durch Dritte gelesen werden können, wenn der Autor selbst nicht zur Verfügung steht.
Wir freuen uns, wenn die Autoren und Autorinnen, deren Texte in der Anthologie veröffentlicht werden, dies unter ihrem eigenen Namen tun. Natürlich ist aber auch eine Veröffentlichung unter einem Pseudonym möglich.
Ein Honorar für die Veröffentlichung wird nicht entrichtet. Die Jury entscheidet nach eigenem freien Ermessen sowohl über die Preisvergabe wie auch die Frage der Veröffentlichung einzelner Beiträge. Ein Rechtsanspruch auf Veröffentlichung besteht in keinem Fall. Eingereichte Texte werden weder vom Verlag noch von den Mitgliedern der Jury archiviert.
Die Beiträge sind bis zum 30.10.2017 zu senden an folgende E-Mailadresse: info@geest-verlag.de (link sends e-mail) oder per Briefpost an den Verlag: Geest-Verlag, Lange Straße 41 a, D-49377 Vechta.
Die Veröffentlichung der Anthologie ist für das erste Quartal 2018 geplant.
Die Preisverleihung und Preisträgerlesung findet statt am Freitag, 23.03.2018 in der Buchhandlung Prinz Eisenherz, Motzstraße 23, 10777 Berlin-Schöneberg. Die Preisträger sowie die Autorinnen und Autoren, von denen Beiträge in der Anthologie veröffentlicht werden, erhalten ein Freiexemplar der Anthologie. Die Preisgelder betragen: 1.Preis: € 300,00, 2.Preis: € 200,00, 3.Preis: € 100,00. Jurymitglieder des Wettbewerbs werden sein: Stefan Hölscher (Autor und Initiator des Wettbewerbs), Alfred Büngen (Verleger, Lektor und Autor), Jens Korthals (Autor), Fabian Schäfer (Journalist). (21/03/2017-30/10/2017)

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Ausschreibung 2017 | foto-lyrische Anthologie zum Thema Stadt
DIE STADT. DAS BILD. DER TEXT. SPUREN LEGEN. ABSEITS DER ABSÄTZE. SÄTZE UND STRASSEN ENTLANG. FLUCHTWEGE. FLUCHTPUNKTE. BILDERFLUCHTEN. BESPRECHEN. ABSPRECHEN. ZUSPRECHEN. DEM ANDEREN HINTERHER. UND VORAUS.
Gefragt sind Gemeinschaftsarbeiten zweier Autor/innen bzw. Fotograf/innen, die sich mit lyrischen Texten und Fotos dialogisch begegnen und dabei den urbanen Raum thematisieren wollen. Unserem Verlagskonzept entsprechend sollen alle Beteiligten sowohl Fotos als auch Texte in die Gemeinschaftsarbeit einbringen. Explizit nicht gefragt sind Kooperationen zwischen Autor/innen und Fotograf/innen, bei denen der/die Fotograf/in ausschließlich für die Fotos bzw. der/die Autor/in nur für die Texte zuständig ist. Es geht also auch darum, sich im jeweils fremden Metier zu versuchen.
POING basiert konzeptionell auf der Gemeinschaftsarbeit REPLAY [1] von T.G. Vömel und Christian Vater, die als Anregung herangezogen werden kann. Andere Varianten und Spielarten im foto-lyrischen Dialog sind selbstverständlich ebenfalls gerne gesehen.
Abgabedatum: 08. Oktober 2017
Format: Es werden nur digital eingesandte Arbeiten berücksichtigt. Die Texte sollten als Textdatei, die Fotos als jpeg-Datei in hoher Auflösung über einen Filehosting-Dienst wie z.B. wetransfer® oder dropbox® an folgende E-Mail-Adresse gesendet werden: info@vauvau-verlag.de Zusätzlich zu den Arbeiten benötigen wir ein kurzes Exposé, in dem die interaktive Arbeitsweise der Beteiligten erklärt und die gewünschte Abfolge von Text und Foto dargestellt wird.
Umfang: Der Umfang der eingesandten Arbeiten ist prinzipiell frei. Die Mindestanzahl der Texte beträgt jedoch drei pro Autor/in. Bei sehr umfangreichen Einsendungen behalten wir uns das Recht vor, nur Auszüge in die Anthologie zu übernehmen.
Veröffentlichung: Alle Teilnehmer/innen, deren Arbeiten ausgewählt werden, erhalten von uns eine Benachrichtigung und bekommen ein kostenloses Autorenexemplar. Für zusätzliche Exemplare erhalten sie einen Autorenrabatt von 35 Prozent. Geplant ist, die Anthologie im Frühjahr 2018 im vauvau-verlag für interaktive lyrik zu veröffentlichen.
Bitte beachten: Wer an dem Projekt teilnimmt, erklärt sich damit einverstanden, dass sein/ihr Beitrag in dem Buch und in Verbindung damit gegebenenfalls auch auszugsweise auf der Verlagshomepage veröffentlicht wird. Fotos und Texte müssen von den Beteiligten selbst stammen und dürfen keine Rechte Dritter verletzen. Der Beitrag darf noch nicht andernorts erschienen und/oder online veröffentlicht sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
vauvau-verlag für interaktive lyrik, berlin www.vauvau-verlag.de Nachfragen gerne unter info@vauvau-verlag.de (02/023/2017-08/10/2017)

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Kurt Sigel–Lyrikpreis“ des PEN-Zentrums Deutschland
Das PEN-Zentrum Deutschland schreibt den Kurt Sigel-Lyrikpreis 2018 aus. Er wird an eine/n Lyriker/in für Gedichte von hoher ästhetischer Qualität verliehen und ist mit € 4.000 dotiert.
Stifter des Preises ist der Frankfurter Schriftsteller Kurt Sigel. Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben.
Einsendungen sind bis zu, 1.Oktober 2017 per Brief an die Geschäftsstelle des PEN-Zentrums Deutschland, Kasinostraße 3, 64293 Darmstadt unter dem Stichwort „Kurt Sigel-Lyrikpreis“ zu richten.
Erbeten sind bis zu fünf Gedichte, zusammen mit einer Biobibliographie (Liste der Veröffentlichungen und knappe biographische Angaben), in jeweils 3 Ausfertigungen. Voraussetzung für die Teilnahme an der Ausschreibung ist, dass der/die Autor/in einen eigenständigen Gedichtband in einem Verlag veröffentlicht hat, der von den Autoren/innen keine Kostenzuschüsse verlangt. Die eingesandten Gedichte dürfen noch nicht in einem eigenständigen Band publiziert worden sein. Es können keine Eingangsbestätigungen versandt werden. Die eingereichten Unterlagen werden nicht zurückgesandt.
Über die Verleihung entscheidet eine unabhängige Jury, deren Beratungen nicht öffentlich sind. Die Entscheidung der Jury ist endgültig. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Preis darf ein und demselben Preisträger / ein und derselben Preisträgerin nur einmal verliehen werden. Die Preisverleihung ist öffentlich und findet im Rahmen der Jahrestagung des deutschen PEN statt.
Der deutsche PEN wird Gedichte des Preisträgers / der Preisträgerin auf seiner Homepage veröffentlichen.
(06/07/2017-01/10/2017)

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Wortmeldungen gesucht!
Welche literarische Stimme trifft für Sie den Nerv der Zeit?
Die in Frankfurt am Main ansässige Crespo Foundation hat einen neuen Literaturpreis ins Leben gerufen: WORTMELDUNGEN – Literarisch schreiben. Kritisch verorten.
Der mit 35.000 Euro dotierte Preis zeichnet herausragende deutschsprachige literarische Texte aus, die sich mit gesellschaftspolitischen Herausforderungen unserer Zeit auseinandersetzen. „(…) die Literatur kann es sein, die der Gesellschaft ihre noch ungelösten Aufgaben stellt“ – im Sinne dieses Zitats von Wolfgang Hilbig möchte WORTMELDUNGEN kritische Positionen zeitgenössischer AutorInnen würdigen und einen interdisziplinären Diskurs anstoßen.
Literatur ist ein Seismograph gesellschaftlicher Entwicklungen. Sie gibt wichtige Impulse für eine differenzierte Auseinandersetzung mit aktuellen Themen, die wegen ihrer Komplexität wortsensibel behandelt werden sollten. Dies gilt umso mehr in Zeiten des Populismus.
Nicht zuletzt aus diesem Grund möchte die Crespo Foundation mit WORTMELDUNGEN literarisches Schreiben motivieren, das sich kritisch verortet.
Weitere Informationen finden Sie hier: Literaturpreis und Förderpreis (12/09/2017-30/09/2017)

 

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Wir suchen wieder Texte für die kommende Ausgabe unserer Literaturzeitschrift Seitenstechen. Unsere #1 widmete sich der Seefahrt, die #2 der Dunklen Energie. Die #3 setzt nun ganz auf Menschliches und Allzumenschliches. Kleist legte es seiner Penthesilea in den Mund: »Küsse, Bisse, das reimt sich, und wer recht von Herzen liebt, kann schon das Eine für das Andre greifen.« Das aktuelle Thema entstammt René de Obaldias Flucht nach Waterloo und lautet:
»Menschenfresser der Liebe«
Menschenfresserei und Liebe, zwei auf den ersten Blick scheinbar unvereinbare Begriffe und dennoch für viele Liebende und Essende zwei Seiten derselben Medaille. Meyers Konversationslexikon aus dem 19. Jahrhundert macht die Überschneidung sichtbar:
»Anthropophagie (griech., »Menschenfresserei«, auch Kannibalismus, abgeleitet von dem menschenfressenden Stamm der Kariben, span. Canibals), die das natürliche Gefühl empörende Sitte mancher wilder Völker (nicht immer der rohesten), das Fleisch ihrer Nebenmenschen zu verzehren, wobei die verschiedenartigsten Beweggründe: Feinschmeckerei, religiöse Gründe, vorzüglich aber der Glaube, dass sie nur so den Feind ganz vernichten und seine Kräfte erben können, Hass, Rachsucht etc., mitwirkend sind.«
»Liebe, das Gefühl, welches ein erstrebenswertes Gut in den Lebewesen erregt, und das in der Vereinigung mit demselben, sei es als herrschendes oder dienendes Glied, seine Befriedigung findet. Die Eigenschaften, welche den Wunsch der Vereinigung, resp. des Besitzes erwecken, können von mancherlei Art sein, in äußern und innern, körperlichen und geistigen Vollkommenheiten, Schönheit, Kraft und in solchen Vorzügen bestehen, die der liebende Teil vielleicht umso mehr bewundert, je weniger er sie selbst besitzt.«
Wir suchen für die Zeitschrift (bevorzugt unveröffentlichte) belletristische Texte oder Textauszüge, welche die genannten Phänomene auf die eine oder andere Weise verschmelzen, sie in Einklang oder Dissonanz bringen. Einschränkungen gibt es weder hinsichtlich des Genres noch der Textform (Lyrik, Prosa, Dialoge, dramatische Szenen, Visuelle Poesie, Emblematisches usw. – gerne auch illustriert). Der Umfang der Einreichung sollte sechs Standardmanuskriptseiten (ca. 10 000 Anschläge inkl. Leerzeichen) nicht überschreiten.
-Neben dem Text / den Texten sollte jede Einsendung enthalten: Name, Anschrift und E-Mail-Adresse der Verfasserin / des Verfassers, eine etwa 4-zeilige Kurzbiografie und (sofern vorhanden) eine Liste bisheriger Veröffentlichungen, Förderungen und Stipendien.
-Ihre Beiträge können Sie postalisch oder digital via E-Mail einreichen. Bei digitalen Einsendungen schicken Sie bitte Ihre Dokumente zusammen in einer einzigen Datei und in einem editierbaren Dateiformat (doc, docx, rtf oder odt – kein pdf) an folgende Adresse: seitenstechen@homunculus-verlag.de.
Der Übersichtlichkeit halber bitten wir um folgendes Benennungsschema der eingesandten Datei: Nachname_Titel, z. B. also Kafka_DieVerwandlung. Bei mehreren Titeln genügt der des ersten Texts. Sollten Bilddateien in Ihrer Einsendung enthalten sein, achten Sie bitte auf eine den Speicherplatz schonende Dateigröße derselben. Im Fall der Publikation Ihres Beitrags werden wir eine Version des grafischen Materials in Druckqualität anfordern. Die Adresse für postalische Einsendungen lautet: homunculus verlag, Kennwort »Einsendung Seitenstechen #3«, Breslauer Str. 10, D-91058 Erlangen. Aus logistischen Gründen können wir eingesandte Manuskripte nicht zurückschicken – senden Sie uns daher ausschließlich Kopien und keine Originale!
Einsendeschluss der Ausschreibung ist der 30. September 2017 (Poststempel). Nach Erscheinen der Zeitschrift erhält jeder unserer Beiträger drei kostenlose Belegexemplare. Ein Honorar wird nicht gezahlt. Mit Ihrer Texteinsendung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihr eingesandtes Werk Anfang 2018 in der dritten Ausgabe der Literaturzeitschrift Seitenstechen erscheint. Erfolgt eine Veröffentlichung andernorts, bevor die Seitenstechen-Herausgeber ihre Auswahl getroffen haben, teilen Sie uns dies bitte umgehend mit. Alle Rechte am Text verbleiben selbstverständlich bei der Verfasserin bzw. dem Verfasser. (03/072017-30/09/2017)

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SPURWECHSEL 05 / Winter 2017 - JEDOCH
»Danke für Ihre motivierte Zusendung, sie hat uns gut gefallen, jedoch müssen wir Ihnen mitteilen ...«: - das kleine Wort JEDOCH, das alles ins Gegenteil verkehrt: Glück in Unglück, Zuversicht in Zweifel, Frohsinn in Betrübnis. JEDOCH: zwei kleine Silben, die gleich zu Anfang oder auch erst am Ende eine Wende einleiten, alles zum Kippen bringen und Welten erschüttern können. »Sie hat sich stets bemüht, jedoch ...«
JEDOCH: Irgendwo angesiedelt zwischen aber, allein, dagegen, gleichwohl, nichtsdestoweniger, trotzdem, allerdings, andererseits, freilich, indes und sondern birgt es Sprengstoff in sich. Der berühmte Change, der dann doch nicht kommt, jedoch ... Ein Vexierbild, von dem man glaubt, es verstanden zu haben. Jedoch ... schon am Anfang die falsche Voraussetzung oder am Ende, wo alle schon erschöpft, aber glücklich in ihr Sofa sinken, der Protagonist bereits die Hand auf der Klinke liegen hat - jedoch.
Wir wünschen uns spannende Geschichten über Euren Wechsel, über Euer kleines ›JEDOCH‹ gleich am Anfang oder auch schon fast zum Schluss. Über Triumph oder Niederlage. Bringt uns zum Staunen, eröffnet uns eine neue Perspektive, aus der wir das Geschehen bisher noch überhaupt nicht betrachtet haben. JEDOCH hütet Euch vor Plattheiten, wir wollen das feine, wie Tinte in eine Handlung eingeschmuggelte Jedoch. Dabei muss das Wort selbst gar nicht auftauchen, es geht um eine zweite, andere Sicht der Dinge, die alles ins Kippen bringt.
Schreibt uns max. 12.000 Zeichen Prosa, eine Lyrik, eine Kürzestgeschichte.
JEDOCH: Beachtet die Infos für Autoren - https://www.asphaltspuren.de/spurwechsel/autoreninfo.
Einsendeschluss: 31. August 2017, 24.00 Uhr; geplanter Erscheinungstermin: Dezember 2017.
P.S.: Ab sofort wird es in jeder SPURWECHSEL-Ausgabe auch die Rubrik B18 geben, in der ein Jugendlicher mit einem Text (zum jeweiligen Thema) veröffentlicht wird.
(15/07/2017-31/08/2017)

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Nordhessischer Literaturpreis „Holzhäuser Heckethaler“ 2017
1)  Für alle Altersstufen ab 14 Jahren im deutschsprachigen Raum, 2)  Jugend-Literaturpreis für junge Schreibende aus Hessen von 14 bis 29 Jahren
Thema für beide Wettbewerbe: KOMISCHE VÖGEL / Prosatexte
Holzhausen am Reinhardswald ist Stadtteil der nordhessischen Stadt Immenhausen. Der vom Grebensteiner (früher Holzhäuser) Schriftsteller-Ehepaar Dagmar (+) und Dr. Burckhard Garbe vorgeschlagene Nordhessische Literaturpreis (anfangs: Literatur-Nachwuchs-Preis) „Holzhäuser Heckethaler“ will deutsch schreibende literarische Talente aufspüren und fördern, unterstützt von der Stadt Immenhausen, der Stadtsparkasse Grebenstein, dem Waldhotel Schäferberg und von einer mehrköpfigen Jury. Im Jahr 2017, zur 16. Ausschreibung, haben wir zwei Preise ausgesetzt: einen allgemeinen und einen für ausschließlich hessische junge Autorinnen und Autoren.
Zum Thema KOMISCHE VÖGEL:
„Komische Vögel“ muss man nicht poetisch erfinden, wie Christian Morgenstern z. B. die Tagtigall, den Ochsenspatz, den Walfischvogel und den Sägeschwan als „Neue Bildungen, der Natur vorgeschlagen“ hat, -- „komische“ Vögel gibt es in der Natur bereits, wie den Beo, der seinen Namen (und manches andere) sagt, oder den Specht, der offenbar ohne Kopfschmerz hämmert und hämmert. Wenn aber ein Mensch mit „Du Vogel“ angeredet oder als „komischer Vogel“ bezeichnet wird, sind wir in der Welt der Metaphern. Sätze kann man da im Internet lesen wie: „Ornithologen sind schon ziemlich komische Vögel“ (Oevermann), es lebe das Wortspiel! -- oder: „Stare sind Vögel – Stars sind komische Vögel“ (Blanck). Und „Wiener Autoren (oder auch: Kreuzberger, oder oder) sind komische Vögel“, es lebe das Vorurteil! -- außerdem: „Inseln sind was für komische Vögel.“ Die ersten literarisch bedeutsamen aber sind “Die Vögel“ in der Komödie des altgriechischen Dichters Aristophanes, die nicht komisch, sondern genauso gewaltbereit und angriffslustig sind wie ihre viel späteren Nachfahren im Hitchcock-Film. Von welchen komischen Vögeln oder „komischen Vögeln“ wollen Sie uns hier im Wettbewerb berichten?
Teilnahmebedingungen für 1):
Teilnahmeberechtigt sind Schreibende aus dem ganzen deutschsprachigen Raum ab 14 Jahren. Eingereicht werden kann pro Autorin oder Autor nur ein Prosatext mit literarischem Anspruch in deutscher Sprache (bitte nicht handschriftlich!) von höchstens fünf Normseiten Länge (30 Zeilen à 60 Zeichen, das sind fünfmal 1.800 Zeichen, also maximal 9.000 Zeichen ohne Leerzeichen, bitte: korrekt beachten!). Dabei sind Prosatexte aus dem Alltag genauso erwünscht wie fiktive Geschichten. Bitte, keine Lyrik! Keine Theaterstücke!
Gebrüder Grimm-Briefmarke, Bundespost 1959 (hf0512)Teilnahmebedingungen für 2):
Teilnahmeberechtigt sind junge Schreibende aus Hessen im Alter von 14-29 Jahren, entweder hier wohnend oder nachgewiesen aus Hessen gebürtig. Eingereicht werden können pro Autor oder Autorin bis zu drei Prosatexte mit literarischem Anspruch in deutscher Sprache usw., alles wie unter 1).
Für beide Wettbewerbe sind die Beiträge anonym einzureichen, d. h. bei den Texten darf kein Verfassername stehen, sondern ein frei gewähltes Kennwort (s.u.).
Zum Namen des Preises:
Unter den Sagen Nordhessens heißt eine „Der Heckethaler“. Im Volke ist ja seit alters bekannt, dass eine „Heckemünze“ oder ein „Heckethaler“ zusammen mit anderen Talern neue Taler „heckt“ und dadurch seinem Besitzer wachsenden Reichtum verschafft. Ähnliches erklären auch Jacob Grimm und Wilhelm Grimm in ihrem „Deutschen Wörterbuch“, Band 10.
Einsendeschluss ist der 15. August 2017.
Die Beiträge können per E-Mail oder per Post ab sofort eingereicht werden.   
Bevorzugt per E-Mail an folgende Adressen:
Wettbewerb 1): an heckethaler@immenhausen.de           
Wettbewerb 2): an heckethaler.14-29@immenhausen.de
Schicken Sie als Anhänge den Text (bzw. im Wettbewerb 2) max. drei Texte) und Ihre persönlichen Angaben (Kennwort, Titel der Geschichte, Name, Geburtsdatum, vollständige Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Kurzbiografie, evtl. Kurzbibliografie sowie eine Information darüber, wie Sie auf den Wettbewerb aufmerksam geworden sind). In der Betreffzeile vermerken Sie bitte den Titel der Geschichte.
Per Post an folgende Adresse: Holzhäuser Heckethaler, Glasmuseum, Monika Rudolph, Am Bahnhof 3, D-34376 Immenhausen. Den Text (bei Postsendungen bitte in zweifacher Ausfertigung!) versehen Sie bitte mit Ihrer Altersangabe, Ihrem Kennwort und Titel der Geschichte. Fügen Sie Ihre persönlichen Angaben bitte auf einer Extra-Seite bei (Altersangabe, Kennwort, Titel der Geschichte, Name, Geburtsdatum, vollständige Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Kurzbiografie, evtl. Kurzbibliografie sowie eine Information darüber, wie Sie auf den Wettbewerb aufmerksam geworden sind). Es gilt das Datum des Poststempels bzw. das Eingangsdatum der E-Mail. Die eingereichten Arbeiten werden nicht zurückgeschickt, senden Sie bitte keine Originale. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Preise:
Die Preise werden von der Stadtsparkasse Grebenstein gestiftet.
Für den Wettbewerb 1) Nordhessischer Literaturpreis erhält der 1. Gewinner 500 € und der 2. Gewinner 300 €. Beim Wettbewerb 2) Jugend-Literaturpreis wird der 1. Preis ebenfalls mit 500€ und der 2. Preis mit 300 € dotiert. Die Jury behält sich vor, die Aufteilung evtl. auch anders vorzunehmen. – Auch 2017 gibt es zusätzlich je einen Publikumspreis in jedem Wettbewerb.
Jury:
Die Jury besteht aus dem in Grebenstein lebenden und arbeitenden Schriftsteller Dr. Burckhard Garbe, dem früheren Heckethaler-Preisträger und jetzigen Online-Redakteur der HNA (Hessische / Niedersächsische Allgemeine) Matthias Lohr, Kassel, dem Vertreter der SSK Grebenstein, Marketing-Leiter Klaus-Peter Vogt, den Vertretern/ Vertreterinnen der Stadt Immenhausen, Bürgermeister a.D. Herbert Rössel, Monika Rudolph und Nina Bredemeier, den Vertretern des Stadtteils Holzhausen Ortsvorsteher Theo Leimbach und Wolfgang Wahl sowie der Geschäftsführerin des Waldhotels Schäferberg in Espenau Heike Kober.
Preisverleihung am 28. Oktober 2017:
Ende September / Anfang Oktober werden die Preisträgerinnen und Preisträger von der Jury benachrichtigt.
Die feierliche Verleihung der Jury-Preise und Urkunden liegt in der Hand der Stadt Immenhausen und wird am Samstag, dem 28. Oktober 2017, 15 Uhr, im Bürgerhaus, 34376 Immenhausen-Holzhausen, Kasseler Str. 70, stattfinden. Die Preisträger und Preisträgerinnen werden ihre Texte lesen.
Informationen: Stadt Immenhausen, Monika Rudolph, Tel. 05673-911429, Fax 05673-911430, E-Mail: monika.rudolph@immenhausen.de, Internet: www.immenhausen.de / Kultur und Freizeit / Literaturpreis (23/05/2017-15/08/2017)

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WER ich WO bin!?
Liebe Kinder und Jugendliche im Ruhrgebiet,
„WER ich WO bin!?“ Habt ihr euch schon einmal mit dieser Frage auseinandergesetzt? Sie spielt jedenfalls eine wichtige Rolle in unserem Leben. Sie entscheidet nämlich mit darüber, ob es uns gutgeht oder nicht.
Fühle ich mich angenommen, wo ich lebe, oder bleibe ich fremd? Bin ich zu Hause oder werde ich ausgegrenzt? Will ich bleiben oder nur weg, woanders hin? Dahin, wo ich endlich sein kann, wie ich bin? Oder leben wir doch eher in zwei oder mehreren Welten? In denen wir ganz unterschiedlich sind? Wie gehen wir damit um? Sicherlich: Mal stimmt die „Chemie“, wie man so sagt, und mal stimmt sie nicht. Mal hängt es von euch ab, mal von denen, wo ihr hinkommt. Und manchmal seid ihr auch einfach ich oder ICH oder i-c-h-! Oder? Wer weiß.
„WER ich WO bin!?“ ist also eine wichtige Frage. Sie entscheidet über vieles. Manchmal sogar über ein ganzes Leben. Gilt das auch bei uns im Ruhrgebiet?
Ein Grund, das zu thematisieren und euch einzuladen, darüber zu schreiben! Erzählt davon, was ihr erlebt, wenn es um diese Frage geht! Egal, ob ihr zugewandert seid oder schon immer im Ruhrgebiet lebt! Jeder von euch ist eingeladen mitzuschreiben!
Erzähle
wie du diese Frage für dich beantwortest
was du deshalb in der Schule, bei der Lehre oder in deiner Freizeit erlebst
was deine Eltern und Großeltern da erlebt haben und erleben
wie deine Freunde oder deine Nachbarn mit dieser Frage umgehen
was deine Kultur von dir erwartet und was du daraus machst
inwieweit deine religiöse Haltung dich dabei beeinflusst und dich prägt
Berichte
von deinen Erwartungen, Wünschen und Träumen
von deinen Sorgen, Befürchtungen und Ängsten
von lustigen Verwechslungen, Maskenspielen und erstaunlichen Wendungen
von Täuschungsversuchen, Enttäuschungen und gescheiterten Hoffnungen
von früher, deinem Leben jetzt und dem, was dich erwarten könnte
Schildere
Lustiges, Trauriges, Besonderes, Alltägliches, Komisches, Beklemmendes, Liebenswertes, Hassenswertes, Schönes, Schlechtes, Wirkliches, Ausgedachtes, Gefundenes, Geheimnisvolles, Faktisches, Gefaktes, Brüche, Durchbrüche, was auch immer dir gefällt und einfällt!
Schreibe, was du willst:
eine Geschichte, ein Gedicht, einen Rap, ein Märchen, einen Slam-Text, einen Tagebucheintrag, eine Notiz, eine Theaterszene, einen Hip-Hop-Text, eine Reportage, einen Bericht oder … oder … oder ...
Teilnehmen dürfen an diesem Projekt alle Kinder und Jugendlichen im Alter von 10 bis 20 Jahren, die im Ruhrgebiet leben.
Eingereicht werden können bis zu drei Texte (Umfang pro Text max. 3 Seiten). Die interessantesten Texte werden in einem Buch veröffentlicht, das voraus­sichtlich im November 2017 erscheint.
Alle Jugendlichen, deren Texte veröffenlicht werden, werden darüber von uns informiert. Sie erhalten ihr Autoren­exemplar umsonst. Natürlich. Abgabeschluss 1. August 2017!
Erzähle, erfinde, berichte, dichte! Schreibe in der Sprache, in der du dich zu Hause fühlst! Infos zu dem Projekt findest du im Internet unter www.geest-verlag.de, www.arturnickel.de (link is external) Wir beantworten deine Fragen: Artur Nickel, Tel.: 02327-974246, Fax: 0201-8513250, arturnickel@web.de (link sends e-mail).
Alfred Büngen, Geest-Verlag, Lange Straße 41 A, D-49377 Vechta, Tel.: 04447-856580. (20/03/2017-01/08/2017)

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#dspp17: Premiere für den Deutschen Selfpublishing-Preis
MVB und Selfpublisher-Verband vergeben unabhängige Auszeichnung für das beste selbstveröffentlichte Buch in deutscher Sprache als Jury- und Publikumspreis | Preisgeld von 10.000 Euro sowie Medialeistungen im Gesamtwert von 80.000 Euro | Partner sind Epubli, die Frankfurter Buchmesse, Neobooks und die Buchhandlung Reuffel, Zeit Online ist Medienpartner
Ab sofort bietet der Deutsche Selfpublishing-Preis ein öffentlichkeitswirksames Forum für Bücher, die im Selbstverlag erscheinen. Auf der Webseite www.selfpublishing-preis.de können unabhängige Autorinnen und Autoren deutschsprachige Titel aller Genres als pdf-Datei einreichen – egal, ob Belletristik, Kinderbuch, Sachbuch oder Ratgeber.
Einsendeschluss ist Montag, 31.07.2017. Den Sieger erwartet ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro. Zudem erhalten der Gewinner und alle Shortlist-Kandidaten ein umfangreiches Paket an B2B- und B2C-Medialeistungen im Gesamtwert von über 80.000 Euro, um ihre Titel einem großen Publikum vorzustellen. Neben der Auszeichnung durch die Fachjury gibt es auch einen Publikumspreis, der aus den Shortlist-Nominierungen ermittelt wird. Die neue Leistungsschau der Selbstverleger wird von der MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH und dem Selfpublisher-Verband e. V. veranstaltet – Gründungspartner sind die Selfpublishing-Dienstleister Epubli und Neobooks. Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse 2017 wird die Auszeichnung erstmals vergeben.
Ziele: „Die Vielfalt selbstverlegter Bücher im deutschsprachigen Raum ist enorm und in den vergangenen Jahren hat sich die Branche zunehmend professionalisiert. Bei der Vermarktung qualitativ hochwertiger Titel gibt es allerdings bisher noch ungenutzte Potenziale, die wir mit dem Deutschen Selfpublishing-Preis aufzeigen und ausschöpfen möchten. Dabei verstehen wir uns als Mittler zwischen engagierten Autoren, Buchhandlungen und Lesern“, erklärt Sandra Schüssel, Leiterin des Innovationsbereichs MVB Labs. Mitveranstalter Matthias Matting ergänzt: „Wir suchen ein gutes Buch, das jeder Buchhändler gern verkaufen würde. Unser Preisträger soll ein hervorragendes Beispiel dafür liefern, wie Selfpublisher im besten Fall arbeiten: professionell, innovativ, erfolgreich, zielgruppengerecht und sprachlich ausgezeichnet. Idealerweise entdecken wir dabei den Bestseller von morgen.“
Teilnahmebedingungen und Ablauf: Bis Ende Juli 2017 können selbstverlegte Bücher eingereicht werden, die bisher noch nicht Gegenstand eines Verlagsvertrags oder eines Verlagsoptionsrechts waren und die nach dem 29.05.2016 erschienen sind. Weitere Voraussetzung ist die Verfügbarkeit im Buchhandel, nachgewiesen durch eine ISBN-Nummer und einen Eintrag im Verzeichnis Lieferbarer Bücher (VLB). Die vollständigen Teilnahmebedingungen sind auf der Webseite des Preises einzusehen:
www.selfpublishing-preis.de/teilnahme
Nach dem Einsendeschluss wählt die Jury eine Shortlist mit zehn Titeln, die am Dienstag, 26.09.2017, veröffentlicht wird. Bis Dienstag, 10.10.2017, können die Leser jedes dieser Bücher auf der Website via Sterne-System und Textkommentar bewerten und ihren Favoriten bestimmen. Beide Auszeichnungen werden im Rahmen der öffentlichen Preisverleihung auf der Frankfurter Buchmesse bekanntgegeben. Termin: Mittwoch, 11.10.2017, 14:00 Uhr, Halle 3.0, Self-Publishing Area
(02/06/2017-31/07/2017)

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Ulrich-Grasnick-Lyrik-Preis
Der Berliner Dichter Ulrich Grasnick, Leiter des Köpenicker Lyrikseminar/Lesebühne der Kulturen mit Sitz im Kulturzentrum Adlershof Alte Schule lobt für 2017 erstmals einen Lyrikpreis aus, der von ihm gestiftet wird. Ulrich-Grasnick-Lyrik-Preis wird jährlich an zwei Autorinnen/Autoren für ein Gedicht mit hohem künstlerischem Anspruch vergeben.
Die eingereichten Gedichte werden bewertet nach:
• dichterischer Eigenständigkeit und Einfallsreichtum,
• sprachlichen Ausdruck / Bildhaftigkeit der Sprache.
Die Preisträger erhalten eine Urkunde und die Vergabeentscheidung. Die Auszeichnung ist mit einem antiquarisch seltenen Buch ausgestaltet. Die beiden Preisträgergedichte werden unentgeltlich in einer Anthologie des Köpenicker Lyrikseminar/Lesebühne der Kulturen veröffentlicht und die prämierten Autoren erhalten die Möglichkeit einer öffentlichen Lesung in Treptow-Köpenick. Die Ausschreibung richtet sich an Autorinnen und Autoren ab dem 16. Lebensjahr. Es können jeweils bis zu drei selbstverfasste, unveröffentlichte Gedichte in deutscher Sprache eingereicht werden. Bewerbungen sind bis zum 30. Juni 2017 per Brief unter dem Stichwort: Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis zu senden an: Armelin, Markgrafenstr. 40, D-10117 Berlin. Eingangsbestätigungen können nicht versandt werden. (18/02/2017-30/06/2017)

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IGdA-Jungautorenpreis 2017
Wir, die Interessengemeinschaft deutschsprachiger Autoren e.V., suchen kreative und innovative Nachwuchsautoren im Alter zwischen 18 und 27 Jahren. Deshalb verleihen wir im Jahr 2017 einen Jungautorenpreis. Gesucht wird bisher unveröffentlichte, selbstverfasste Lyrik zum Thema
Weggabelungen
Die Preisverleihung findet im Oktober 2017 in Bad Kreuznach statt.
Eine Auswahl der besten Arbeiten wird in einem Almanach gedruckt. Der ausgeschriebene Preis ist mit 300.- Euro und einer (freiwilligen) Mitgliedschaft bei der Interessengemeinschaft deutschsprachiger Autoren dotiert. Die Mitgliedschaft ist für den Gewinner im ersten Jahr frei. Nach Ablauf des ersten Jahres und dem Wunsch weiterhin Mitglied zu bleiben, wird ein jährlicher Beitrag von 50,- Euro (Schüler/Studenten 25,- Euro) fällig.
Jeder Autor, dessen Text in dem Almanach abgedruckt wurde, erhält ein kostenfreies Belegexemplar und kann weitere Exemplare zu einem ermäßigten Preis beziehen. Unabhängig von der Verleihung des Hauptpreises stiftet der altmärkische Schriftsteller Eckhard Erxleben im Zusammenwirken mit seinem literarischen Freundeskreis für ein weiteres in Inhalt und Form herausragendes Gedicht den mit 150,- Euro und einer Silbermünze dotierten „Jungautoren-Silberbergpreis 2017“. Pro Autor sind jeweils drei Lyriktexte zugelassen.
Zusätzlich zur Einsendung bitte beifügen:
Eine Bestätigung, dass der Text aus Ihrer Feder stammt und bisher unveröffentlicht ist
Eine Genehmigung zum eventuellen kostenlosen Abdruck / zur eventuellen Vervielfältigung (sowohl Print als auch Online)
Formalia und weitere Infos: Einsendeschluss: 30. Juni 2017 (Poststempel)! Einsendungen per Mail an: gabyblattl@igda.net, Auf dem Postweg: IGdA e.V., Gaby G. Blattl, Anton-Baumgartnerstrasse 44/C3/2503, A-1230 Wien.
Die Leitung unserer Jury, Eckhard Erxleben und Gaby G. Blattl (Redakteurin, Herausgeberin), freut sich auf zahlreiche, interessante Einsendungen! (15/12/2016-30/06/2017)

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„FRIEDENLIEBEN“
DIE ANTHOLOGIE DER VI. BERNER BÜCHERWOCHEN

Ausschreibung zur Anthologie "FRIEDENLIEBEN“
Vorbemerkung:
Im August 1917 richtete Papst Benedikt XV. einen  Friedensappell an die kriegsführenden Nationen, in dem er ein „Ende des Abschlachtens“, Abrüstung und Mittel zur Vermeidung künftiger Kriege forderte. Der Appell verhallte ebenso folgenlos wie die Losung „Nie wieder Krieg!“, die nach dem Ersten Weltkrieg in der Weimarer Republik vorübergehend Massen bewegte. Heute, hundert Jahre, zwei Weltkriege und Millionen Toter später, gelten friedensbewegte Einstellungen einer Mehrheit nur noch als antiquiert und „peinlich“, Aufrüstung, die Beteiligung an und das Führen von Kriegen hingegen als akzeptiert. Das wirft Fragen auf -- nicht nur nach der Ausrichtung aktueller Außen- und Verteidigungspolitiken, sondern auch nach dem inneren Zustand unserer Gesellschaft und, jenseits aller Betschwesternseligkeit, nach unserer eigenen Bereitschaft zur Friedfertigkeit, nach unserer individuellen Friedenskompetenz. Die Anthologie-Ausschreibung lädt dazu ein, über Frieden und Unfrieden im zwischenmenschlichen, innergesellschaftlichen und internationalen Bereich nachzudenken und die Ergebnisse schreibend bekanntzugeben. Auch Stimmen, die in Zeiten wie diesen eher weniger vernehmbar sind, bietet sich so die Chance, Gehör zu finden.
Ausschreibungsbedingungen:
Die Gemeinde Berne in der Wesermarsch (D 27804 Berne) veranstaltet vom 22.09. bis 17.12.2017 die Sechsten Berner Bücherwochen als "Fest der Kultur rund ums Wort" mit Lesungen, Vorträgen, Konzerten und weiteren Veranstaltungen. Die Sechsten Berner Bücherwochen stehen unter dem Motto „Frieden!".
Aus diesem Anlass planen Geest‑Verlag Vechta und Gemeinde Berne eine Anthologie mit dem Titel „FRIEDENLIEBEN“. Die Anthologie wird zur Eröffnung der Sechsten Berner Bücherwochen am 22.09.2017 veröffentlicht und in der Eröffnungsveranstaltung präsentiert werden. Für diese Anthologie werden Beiträge gesucht; unter den Autoren aufgenommener Beiträge werden Preise von insgesamt 1.000,00 (in Worten: eintausend Euro) vergeben. Bekanntgabe der Preisträger und Vergabe der Preise erfolgen im Rahmen der Bücherwochen‑Abschlussveranstaltung am 17.12.2017. Über die Aufnahme eingesandter Texte in die Anthologie und über die Preisvergabe entscheidet eine Jury nach freiem Ermessen jeweils unter Ausschluss des Rechtsweges.
Es gelten folgende Bedingungen:
1. Thema:
Der Inhalt der eingesandten Texte muss eine zwanglose Verbindung zum Begriff „Frieden“ erlauben.
2. Sprache, Genre:
• Die Anthologietexte werden in Deutsch veröffentlicht. In Deutschland lebenden Fremdsprachlern steht es frei,  Beiträge in ihrer eigenen Muttersprache einzureichen. Verlag und Herausgeber bemühen sich, in Abstimmung mit dem Autor eine Übersetzung zu organisieren.
• Mundart  (Platt u.a.) ist willkommen.
• Erlaubt sind alle belletristischen Genres (Prosa, Tagebuch, Brief, Lyrik), Drama, Essay und Sachtext.
3. Teilnehmer:
• Ausgeschlossen sind Mitarbeiter des Verlags und deren Angehörige sowie Mitglieder der Jury und deren Angehörige.
• Die Ausschreibung wendet sich im Übrigen an alle, die sich für das Thema interessieren. Es gibt keine Altersbeschränkung. Renommierte Autorinnen und Autoren sind ebenso herzlich eingeladen wie Schreibanfänger/innen.
• Da die „Berner Bücherwochen“ sich auch als Projekt regionaler Literaturförderung verstehen, richten sie den Aufruf zur Teilnahme insbesondere auch an Menschen aus der Gemeinde Berne und den Nachbarkommunen sowie an Menschen aus den Regionen Oldenburg, Delmenhorst und Bremen und aus der Wesermarsch.
4. Form und Frist:
Einsendeschluss ist der 17. Juni 2017 (Datum des Poststempels).
• Jeder Teilnehmer darf bis zu drei Texte einreichen. Der Gesamtumfang darf 25 Normseiten (á 1.500 Zeichen einschließlich Leer- und Absatzzeichen) nicht überschreiten.
• Eingesandte Texte müssen vom Einsender selbst verfasst worden sein. Sie dürfen noch nicht anderweitig ‑‑ auch nicht im Internet oder auf öffentlichen Lesungen ‑‑ veröffentlicht worden sein, und sie dürfen Rechte Dritter nicht verletzen.
• Wenn nicht vorher anders vereinbart (siehe dazu unten Ziffer 7: "Hilfestellungen"), gilt: Jeder Text ist als Papier‑Ausdruck und zusätzlich elektronisch einzureichen, und zwar im Format .doc oder .rtf, als Mailanhang, auf CD oder USB-Stick. Im Begleitschreiben zum Papier-Ausdruck bzw. in der Mail sind Namen, Anschrift und Kontaktdaten (Telefon, ggf. Fax, Mailadresse) des Verfassers anzugeben.
• Zusätzlich sind beizufügen:
— Eine max. fünf Zeilen umfassende Kurzvita mit bio‑/ bibliografischen Angaben,
— eine vom Autor unterzeichnete Erklärung darüber, dass
— er die Texte selbst verfasst hat
— die Texte noch nicht anderweitig, auch nicht im Internet und auf öffentlichen Lesungen, veröffentlicht wurden
— Rechte Dritter, insbesondere fremde Persönlichkeitsrechte, nicht  verletzt werden
 — der Autor sich mit den Ausschreibungsbedingungen einverstanden erklärt.
• Die Post-Einsendung ist zu richten an Berner Bücherwochen z.Hd. Reinhard Rakow, Ollener Straße 2, D-27804 Berne oder an Berner Bücherwochen z.Hd. Geest‑Verlag GmbH & CO. KG, Lange Straße 41a, D-49377 Vechta‑Langförden.
• Mails sind ausschließlich zu senden an „berne-bringt@t-online.de“.
• Einreichungen, die diesen Anforderungen nicht entsprechen, werden nicht berücksichtigt.
5. Rechte, Vergütung, Freiexemplare:
• Vergütungsansprüche der Teilnehmer bestehen nicht. Die Veröffentlichung ausgewählter Texte erfolgt kosten‑ und honorarfrei. Autoren abgedruckter Texte erhalten je ein kostenloses Belegexemplar und die Möglichkeit, weitere Exemplare mit einem Autorenrabatt zu beziehen.
• Eine Rücksendung und/ oder Archivierung eingesandter Materialien erfolgt in keinem Fall. Eingereichte Papiere, Verpackungsmaterialien, CDs und Datenträger werden nach Durchsicht entsorgt. Es sollten deshalb ausschließlich Kopien — niemals Originale! — eingereicht werden.
• Das Urheberrecht verbleibt bei den Autoren. Diese räumen indes dem Geest‑Verlag und der Gemeinde Berne zeitlich und räumlich unbeschränkt das kostenfreie Recht ein zur Veröffentlichung ausgewählter Texte in der Anthologie und in diesbezüglichen Presse‑ und Werbetexten, auch via EMail und Internet, und zwar für beliebig viele Übermittlungsvorgänge, Online‑Abrufe, Bildschirmwiedergaben und Ausdrucke in Papierform sowie für alle Auflagen ohne Stückzahlbegrenzung,  wie auch zu einer den Zwecken der Berner Bücherwochen dienenden Verbreitung ihrer mitgeteilten Vita‑Daten. Die Autoren veröffentlichter Texte erklären sich mit deren öffentlichen Verlesung durch Dritte im Rahmen der Berner Bücherwochen einverstanden.
6. Auswahl der Texte, Preise, Bekanntgabe:
• Hinsichtlich der Teilnahme an der Ausschreibung, der Auswahl der in der Anthologie veröffentlichten Texte und der Preisvergabe ist der Rechtsweg ausgeschlossen.
• Über Textauswahl und Preisvergabe entscheidet eine Jury nach freiem Ermessen. Ihr gehören an: Franz Bittner, Bürgermeister, Gemeinde Berne, Dr. Michael  Brandt, Geschäftsführer der Oldenburgischen Landschaft, Björn Thümler, Mitglied des Niedersächsischen Landtages, Jana Jürß, Autorin und Publizistin, Alfred Büngen, Verlagsleiter Geest‑Verlag, und Reinhard Rakow, Herausgeber.
• Die Jury behält sich vor, das Preisgeld von 1.000,00 Euro auf mehrere Anthologieautoren aufzuteilen.
• Voraussichtlich im Laufe des Monats August 2017 werden die ausgewählten Teilnehmer, vorzugsweise über EMail, benachrichtigt. Zugleich wird die Autorenliste der Anthologie auf Homepages des Verlags, der Gemeinde und von Reinhard Rakow veröffentlicht. Verfasser nicht in die Anthologie aufgenommer Texte werden nicht gesondert benachrichtigt.
• Die Anthologie wird auf der Eröffnungsveranstaltung am 22.09.2017  der Öffentlichkeit präsentiert und kann dort erstmals erworben werden.
• Der oder die Preisträger wird/ werden in der Abschlussveranstaltung am 17.12.2017 bekanntgegeben.
• Vorherige Einzel‑Anfragen zum Sachstand werden nicht beantwortet.
7. Hilfestellungen:
• Teilnahmeinteressierte, die die Formvorschriften der Ziffer 4 dieser Bedingungen nicht einhalten können, weil ihnen die technischen Möglichkeiten nicht zur Verfügung stehen oder ihnen erforderliche Kenntnisse fehlen, werden gebeten, sich frühzeitig mit dem Verlag oder dem Herausgeber in Verbindung zu setzen. Von dort wird in Abstimmung mit dem Autor die Möglichkeit einer Übertragung seines Beitrags in ein formgerechtes EDV‑Format geprüft und ggf. organisiert.
• Fremdsprachler: siehe Ziffer 2.
• Fragen zu Inhalt und Form können gerichtet werden an Berner Bücherwochen, z.Hd. Reinhard Rakow, Ollener Straße 2,  D-27804 Berne, Telefon: +49(0)4406‑920046, EMail: berne-bringt@t-online.de oder Berner Bücherwochen, Geest‑Verlag GmbH & CO. KG, Lange Straße 41a, D 49377 Vechta‑Langförden, Telefon: +49 (0)4447‑856580, e-mail: info@geest‑verlag.de. (12/07/2016-17/06/2017)

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Der Inselschreiber 2018 – Wandel und Identität
Die Sylt Foundation schreibt bereits zum 18. Mal das „Sylt-Quelle Literaturstipendium Inselschreiber“ für deutschsprachige Autorinnen und Autoren aus.
Das Stipendium beinhaltet einen acht Wochen langen Aufenthalt auf der Insel Sylt. Neben kostenfreiem Wohnen in einem komfortablen 2-ZimmerApartment auf dem reizvollen Gelände der Sylt-Quelle in Sylt/Rantum umfasst das Stipendium eine einmalige Zahlung von 2.000 Euro. Während des Stipendiums besteht Präsenzpflicht. Die Aufenthaltszeit steht der künstlerischen Arbeit zur freien Verfügung.
Bewerben können sich deutschsprachige Autor/innen, die bereits in Buchform publiziert haben, unabhängig von Alter, Wohnsitz oder Staatsangehörigkeit. Publikationen im Selbstverlag/Selbstzahlerverlag sowie Beiträge in Anthologien erfüllen die Voraussetzung nicht. Der Bewerbung hinzuzufügen sind ein Lebenslauf und ein noch unveröffentlichter Essay oder eine noch unveröffentlichte Erzählung von ca. 4 DIN A4 Seiten Länge. Mit der Teilnahme am Wettbewerb willigen die Bewerber/innen ein, dass der Gewinnertext auf der Website der Stiftung veröffentlicht wird. Die Rechte am Text bleiben beim Autor/der Autorin.
Thema des Essays / der Erzählung 2018: „Wandel und Identität“
Die Bewerbungsunterlagen bitte nur per Mail (max. 9 MB) an: inselschreiber@syltfoundation.com Stichwort: Inselschreiber
Bewerbungsschluss ist der 5. Juni 2017!
Über die Vergabe des Sylt-Quelle Literaturstipendiums entscheidet eine unabhängige Jury in einem zweistufigen Auswahlverfahren. Der Preisträger / die Preisträgerin wird im Juli bekannt gegeben.
(08/02/2017-05/06/2017)

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5. Schreibwettbewerb des Selbstverlages Westfälische Reihe
Sie können mit einem fertig gestellten Manuskript (mind. 24 DIN-A4-Seiten) teilnehmen und eine Veröffentlichung im Wert von 699 € gewinnen.
Dieses Jahr sind wir offen für alles. Das Genre ist frei! Ob Krimi oder Kinderbuch, Romanze oder Fantasy-Roman, Biografie oder Sachbuch, Gedichtband oder Gruselstoff – überraschen
Sie uns!
Der Einsendeschluss ist der 31. Mai 2017! Alle weiteren Informationen finden Sie auf unserer Website http://www.westfaelische-reihe.de/schreibwettbewerb.html. (03/05/2017-31/05/2017)

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Die bangaloREsidency wurde als Langzeitkollaboration zwischen dem Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan Bangalore und verschiedenen innovativen und zeitgenössischen Kunst- und Kulturräumen in Bangalore initiiert. Ziel des Programmes ist es, KünstlerInnen, die in Deutschland leben und arbeiten, eine Plattform zu bieten, die es ihnen ermöglicht, sich kreativ zu entfalten, sich den Herausforderungen einer pulsierenden, modernen indischen Metropole wie Bangalore zu stellen und mit lokalen indischen Künstlern zusammenzuarbeiten.
Hiermit kündigen wir nun die neue Runde der bangaloREsidency an: Start ist der 03. September 2017, Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2017.
Zur Unterstützung des Organisationsteams suchen wir ebenfalls wieder nach geeigneten und engagierten PraktikantInnen. Die Praktika sollten zur Einarbeitung zwei bis drei Wochen vor der Residency beginnen. Bewerbungsschluss ist der 1. Mai 2017. Die Ausschreibung finden Sie im Anhang und hier: KünstlerInnen: https://www.goethe.de/ins/in/de/sta/ban/ueb/bar/bew.html, PraktikantInnen: https://www.goethe.de/ins/in/de/sta/ban/ueb/kar/pra.html (04/04/2017-31/05/2017)

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Auf H. P. Lovecrafts Spuren: R’lyeh – Stadt unter dem Meer
Ph’nglui mglw’nafh Cthulhu R’lyeh wgah’nagl fhtagn. [In seinem Haus in R’lyeh wartet träumend der tote Cthulhu.]
R’lyeh, dieser Name weckt in jedem Leser der Phantastik- und Horror-Literatur sofort düstere Assoziationen. R’lyeh, die monolithische Stadt, versunken irgendwo im Pazifik, Schlafstatt des großen Cthulhu und Hüterin blasphemischer Schrecken. Ein Ort, der allem Menschlichen Hohn spricht und an dem Naturgesetze keine Bedeutung haben. Nur mit flüsternder Stimme lässt H. P. Lovecraft seine Protagonisten von diesem „Atlantis des Schreckens“ sprechen.
Erneut machen sich die Geschichtenweber auf, den lovecraftschen Kosmos um weitere Facetten zu bereichern. Denn mit dem Untergang R’lyehs ist der Kosmische Schrecken nicht aus der Welt verschwunden!
Zusammen mit dem Verlag Torsten Low suchen Eric Hantsch, Nina Horvath, Thomas Backus und Sabrina Hubmann nach Geschichten, in denen die zyklopische, unirdische Stadt unter dem Meer weitere düstere und schreckliche Geheimnisse preisgibt.
Allgemeine Bedingungen:
-Alle Geschichten müssen der Phantastik zugehörig sein und den lovecraftschen Kosmos berücksichtigen.
-Jeder Autor darf maximal zwei Geschichten einreichen.
-Der eingesandte Beitrag muss selbst verfasst sein und darf keine Rechte Dritter verletzen.
-Beiträge, in denen Gewalt und Pornographie in sinnloser Folge und ohne im Kontext der Geschichte zu stehen, Verwendung finden, werden disqualifiziert.
-Die einzureichenden Beiträge dürfen bisher weder als Print noch in digitaler Form veröffentlicht worden sein.
-R’lyeh muss in den einzureichenden Geschichten eine Hauptrolle einnehmen, auf welche Art und Weise ist der Phantasie des Autors überlassen!
-Wir wollen keine Fan-Fiction, also Geschichten, die andere mythosbezogene Werke wie z. B. Wolfgang Hohlbeins „Der Hexer von Salem“ berühren, deren Motive oder Elemente verwenden,
sondern Werke, die allein von euren Ideen inspiriert sind! Je origineller eure Texte sind, desto eher werden sie uns begeistern!
Formale Bedingungen:
-Die Texte sollten einen Umfang von 5.000 bis 50.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) haben.
-Die Einsendungen müssen in neuer Rechtschreibung verfasst sein und als .rtf, .docx oder .doc-Datei vorliegen.
-Verwendung nur von Times New Roman oder Arial, Schriftgröße 12, keine automatische Silbentrennung.
-Bei technischen Verstößen werden die Geschichten nicht angenommen.
-Bitte fügt Eurer Einsendung eine Kurzbiographie sowie Eure Kontaktdaten (Realname, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail) bei.
Einsendungen werden bis zum 31.05.2017 unter: lovecraft@verlag-torsten-low.de entgegengenommen.
Honorar:
Sowohl die Teilnahme an der Ausschreibung als auch die Veröffentlichung in der Anthologie sind kostenlos. Auch sonst entstehen keinerlei Verpflichtungen. Es wird für jedes verkaufte Buch ein Gesamthonorar von 10 % vom Verkaufspreis ausgezahlt. Dieses Honorar wird nach einem Seitenschlüssel auf alle veröffentlichten Autoren aufgeteilt. Für jedes verkaufte E-Book wird ein Gesamthonorar von 25 % vom Verkaufspreis ausgezahlt. Auch dieses Honorar wird nach einem Seitenschlüssel auf alle veröffentlichten Autoren aufgeteilt.
Des Weiteren erhält jeder angenommene Autor ein Freiexemplar und kann weitere Exemplare der Anthologie mit Autorenrabatt erwerben (30% Rabatt auf den Ladenverkaufspreis). Der Autor ist weder zur Abnahme von Büchern noch zur Vermarktung verpflichtet.
Rechtliches:
Mit Einreichung seiner Geschichte erklärt sich der Teilnehmer mit den Bedingungen dieser Ausschreibung in allen Punkten einverstanden. Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Kriterium für eine Veröffentlichung ist die Qualität des Textes. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Nachzulesen bei: http://www.verlag-torsten-low.com/de/info/Aktuelle-Ausschreibungen.html (17/01/2017-31/05/2017)

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HALTlosePROSA
Literarischer Wettbewerb und Workshop

Nach der erfolgreichen Premiere im Jahr 2012 lädt die Gemeinde Ascheberg erneut junge Autorinnen und Autoren zwischen 18 und 26 Jahren, die von Sprache fasziniert sind und selber Texte mit einem literarischen Anspruch schreiben, zu einem Wettbewerb ein.
Preis ist die Teilnahme an einem mehrtägigen Literaturworkshop mit den renommierten Autoren und Lektoren: Jörg Albrecht und Thorsten Ahrend, Jutta Richter und Uwe-Michael Gutzschhahn in Ascheberg/Westfalen.
Dies Literaturprojekt wird vom Land Nordrhein-Westfalen, der GWK Münster und weiteren Partnern unterstützt. Dabei geht es uns um eine intensive Förderung des Literaturnachwuchses, der aus dem deutschsprachigen Raum stammt oder dort lebt.
Bewerbungsschluss ist der 12.Mai 2017 (Poststempel).
Weitere Informationen und die komplette Ausschreibung unter www.haltlose-prosa.de. (13/02/2017-12/05/2017)

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GWK-Förderpreis Literatur 2017!
Die GWK vergibt 2017 einen GWK-Förderpreis Literatur an einen jungen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin aus Westfalen-Lippe, der oder die überdurchschnittliche Leistungen erbracht hat und Herausragendes auch für die Zukunft erwarten lässt. Der GWK-Förderpreis Literatur ist mit 5.000 Euro und der Aufnahme in ein Förderprogramm dotiert, das mit dem 42. Lebensjahr endet
Bewerbungsschluss: Freitag, 05. Mai 2017 (Posteingang)
Bewerberinnen und Bewerber müssen in Westfalen-Lippe geboren sein oder dort seit mindestens zwei Jahren leben oder einen Hochschulabschluss in der Region gemacht haben. Sie dürfen bei Bewerbungsschluss nicht älter als 40 Jahre sein und müssen bereits einen Text in einer anerkannten Literaturzeitschrift oder einer Anthologie (nicht auf der eigenen Homepage) veröffentlicht haben.
Bewerbungsbedingungen:
Sie verfassen ein formloses Anschreiben, dem Sie beifügen:
1. Ihren Lebenslauf mit Bibliographie,
2. ein unveröffentlichtes Manuskript von maximal 30 Seiten DIN A4,
3. bis zu drei Publikationen der letzten zwei Jahre.
4. Falls Sie schon ein Buch veröffentlicht haben, legen Sie es in 2 Exemplaren dazu.
Wir berücksichtigen keine Rezensionen! Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihnen Ihre Bewerbungsunterlagen nur in begründeten Ausnahmefällen zurückschicken können.
Bewerbungsadresse:
Ihre Bewerbung schicken Sie an: GWK "GWK-Förderpreis LITERATUR", Fürstenbergstr. 14, D-48147 Münster!
Preisverleihung:
Der GWK-Förderpreis Literatur wird zusammen mit den GWK-Förderpreisen für Kunst und Musik am 26. November 2017 in Marl verliehen. Die Preisträger sind verpflichtet, ihren Preis persönlich entgegenzunehmen.
Jury und Rechtsweg:
Über die Vergabe des Preises entscheidet eine unabhängige Fachjury. Sie soll den Preis wie ausgeschrieben vergeben, ist dazu aber nicht verpflichtet, sondern kann den Preis aussetzen oder teilen. Das Urteil der Jury ist verbindlich und unanfechtbar. Mit Ihrer Bewerbung erkennen Sie die Verleihungsbedingungen an. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. (12/12/2016-05/05/2017)

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(Abgelaufene Wettbewerbe finden Sie im NEWSarchiv für Wettbewerbe)

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